#005 der Schülke Akte
Shownotes
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00:00:00: Hallo und herzlich willkommen zu einer neuen Folge von meinem Podcast Zurück ins bunte Leben.
00:00:07: Mein Name ist Friederike Schülke, ich bin Gesundheits- und Präventionscoach.
00:00:12: Ich begleite Menschen wieder zurück zu ihrem inneren Kompass in ein Leben voller Leibendigkeit, Gesundheit und Fröhlichkeit!
00:00:23: Hi schön dass du wieder da bist.
00:00:26: heute schauen wir uns wieder einen neuen Fall an Und wie immer ist es alles ein bisschen verfremdet, so dass die Person auch geschützt ist und wir gucken uns mal an was denn wieder hinter all dem Ganzen stecken kann.
00:00:43: Die Schlagbegriffe die da kamen beim ersten Gespräch waren PMS also premenstruelles Syndrom Reizdarm Neuronamitis und ständig krank sein.
00:00:58: Wenn dich diese Sachen interessieren, dann hör dir doch die Folge einfach an.
00:01:03: Denk dich zurück!
00:01:04: Hol dir vielleicht noch einen Kaffee oder ein Tee und lausche einfach.
00:01:08: Du kannst ein bisschen mitraten.
00:01:10: Vielleicht fallen dir auch nochmal Ansätze ein Und ich freue mich wenn du in die Kommentare schreibst ob du sowas schon kennst und ob du da irgendwelche Erfahrungen hast.
00:01:21: Ich freu mich über den Austausch.
00:01:23: Also starten wir.
00:01:26: Es geht um Lena Und sie rief bei mir an, dass sie von einer Bekannten vor mir gehört hätte und ja sie ganz verzweifelt ist.
00:01:40: Sie war jetzt schon bei so vielen Ärzten und bei Heilpraktikern, bei Therapeuten, bei Physiotherapeuten, bei Coaches und irgendwie hat das alles gar nichts gebracht und sie ist auch eigentlich sehr skeptisch, dass ich jetzt irgendwie weiterhelfen kann aber... Die Bekannte hat einfach nicht locker gelassen und jetzt würde sie eben bei mir anrufen.
00:02:01: Und würde doch gerne mal ein Erstgespräch haben, okay?
00:02:07: Gut!
00:02:08: Dann haben wir einen Termin vereinbart und bei diesem Erstgesprech hat sie mir dann von sich erzählt.
00:02:15: Bei mir läuft es immer so ab dass ich die Leute erstmal erzählen lasse was Sie mehr erzählen wollen weil da ist schon immer ganz interessant wo der Fokus bei den Menschen ohne dass ich ihn manipuliere oder eben in irgendeine Ecke leite, sondern ich lass ihnen einfach erzählen das was ihm wichtig ist.
00:02:35: Das wird er jetzt erstens erzählen und dann kann ich hinterher nachfragen.
00:02:39: Und sie begann zu erzählen, dass sie Mutter von zwei Kindern ist.
00:02:45: Ja mann is vollzeit selbstständig!
00:02:48: Dass sie den Haushalt macht, dass die selbst auch noch Teilzeit angestellt ist im Bürojob dass sie ganz viel immer arbeiten muss, dass sie immer auch mit den Kindern alleine ist und erzählt mir das.
00:03:04: Obwohl es eigentlich laut Telefonat darum ging eben, dass die vor der Periode extrem starke Unterleibschmerzen bekommen hat, sehr starke Stimmungsschwankungen Dame hat also auf Situationen mit Durchfall oder Verstopfung reagiert, dass sie eine Neurodermitis hat die teilweise so stark ausschlägt.
00:03:30: Dass es auch im Gesicht ist und sich dann eben auch schämt raus zu gehen Und das sie ständig krank ist.
00:03:37: aber das erzählte sie in den ersten Minuten überhaupt nicht Sondern eigentlich nur dass sie mit den Sachen alleine ist und Ein ganz freun Alltag hat mit to dos Und da könnt ihr jetzt schon direkt auch euch einen kleinen Notiz an den Rand machen, das könnte vielleicht später doch noch mal wichtig werden.
00:04:02: Genau und dann ging sie über und erzählt mir von ihrem Symptom also dass sie eben teilweise so starken Durchfall hat, dass eben auch sie in die Hose macht Dass sie eben die Neurodomitis so stark hat, im Gesicht hat, die Ausschläge und auch bis zur Ohrmacht unter Leibschmerzen hat.
00:04:31: Und wenn so eine Kombination... Ah ja!
00:04:33: Und dass sie eben sehr oft krank ist.
00:04:36: Wenn diese Kombination auftreten dann klingelt bei mir sofort erstmal das Systemische bedeutet Das ist jetzt nicht, dass wir an jeder einzelnen Stellschraube hier arbeiten.
00:04:49: Sondern hier haben wir ein System was vollkommen überlastet ist wo eigentlich die ganze Zeit nur im Überlebensmodus unterwegs ist.
00:04:59: das heißt da müssen wir wirklich grundlegende Veränderungen im Alltag schaffen.
00:05:07: und vor allem würde ich immer bei solchen Themen am Darm ansetzen weil wie ihr ja schon bist.
00:05:17: Meiner Meinung nach ist unser erstes Gehirn der Darm, der eben auch unser Kopfgehirn sozusagen steuert oder beeinflusst.
00:05:29: das heißt für mich immer ganz wichtig erstmal den Darm in Ordnung bringen und dann können wir von da weiter arbeiten.
00:05:36: In dem Gespräch ging es dann auch noch darum dass sie versucht dreimal die Woche noch Sport zu machen, aber auch hier eher im Kampfsport und Kraftsport.
00:05:47: Also auch sehr maskuline Sportarten!
00:05:52: Und auch generell als Typ – das ist jetzt was ich euch immer nur so erzählen kann, was ihr leider nicht selbst erleben könnt – Lena ist eine Person, die super quirlig auf energetischer Ebene.
00:06:08: Also man merkt total, da ist Power aber es ist so eine zerstreute Power also da ist total viel Energie aber nicht kanalisiert sondern einfach wie ein Feuerwerk was nach links und rechts die ganze Zeit feuert aber ja dann auch verpufft.
00:06:27: Und was auch sehr auffällig war Sobald ich irgendwie etwas erklärt habe oder eine Anmerkung gemacht habe, hat sie das wirklich aufgesogen und als ja ist es aufgenommen wirklich als okay dann müssen wir das so und so machen.
00:06:43: Also direkt auch alles umändern wollen und auch an meinen Lippen klebend dass jedes Wort einfach aufgenommen wurde ohne auch mal zu hinterfragen oder eben auch kritisch einfach zu sein und zu gucken ist das überhaupt das was zu mir passt.
00:07:00: Das heißt, es stellte sich in diesem Gespräch schon relativ schnell raus dass der innere Kompass einfach gar nicht mehr da ist sondern geht's überspitzt.
00:07:10: gesagt wenn man zu Lena sagt so geh links weil dann gehts dir besser dann geht sie nach links.
00:07:15: aber ohne zu überlegen möchte ich denn überhaupt nach links gehen und das ist mir auch immer ganz ganz wichtig in der Arbeit die Ich mache mit euch.
00:07:25: Auch ich schlage euch nur Sachen vor, ihr seid immer die Spezialisten für euch.
00:07:30: Wer bin ich?
00:07:31: Dass ich mit den paar Tagen-Jahrenstunden... die ich mit euch zusammen gerade bin, schon urteilen kann oder sagen kann was genau der richtige Weg ist.
00:07:43: Ihr lebt euer ganzes Leben mit euch.
00:07:46: das heißt also an Erfahrungswerten werdet ihr immer im Vorteil sein und das finde ich auch ganz ganz wichtig dass man es immer mit einbezieht.
00:07:53: natürlich kann ich auf fachlicher Ebene Sachen reinwerfen kann Vorschläge machen aber am langen Ende seid ihr immer die die alleine entscheiden und genau das fehlt bei Lena total.
00:08:08: Da war gar kein innerer Kompass, der gesagt hat könnte das zu mir passen auch nicht.
00:08:13: Ich bin eher so ein anderer Typ.
00:08:15: oder also ja und Das sind dann immer für mich Anzeichen dass ist jetzt nicht mit einer Stunde getan ist sondern dass wir da wirklich auch in einer längeren Zeit zusammenarbeiten Sollten wenn wir wirklich was ändern wollen damit erst mal dieser Kompars auch wieder entsteht der dann Lena durchs Leben navigiert.
00:08:40: Weil, ja viele Menschen wollen was Gutes aber es gibt auch durchaus Menschen die vielleicht einfach nur Tipps geben damit sie möglichst lange eben noch Geld an dem Klienten verdienen.
00:08:52: und das ist natürlich nicht Sinn und Zweck des Ganzen sondern Lena soll ja eben unabhängig leben können frei sein und einfach nach ihrem eigenen Kompass leben können.
00:09:02: deswegen finde ich's ganz wichtig dass bevor man mit Klienten, die solche Verhaltensweisen zeigen.
00:09:11: Arbeitet das man erst mal wieder guckt dass sie zurück zu ihrem Kompass finden damit Sie dann auch kritisch abwägen können welche Sachen an Vorschläge oder Ideen die wir Therapeuten dann reingeben welche davon sind für sie sinnvoll und welchen nicht.
00:09:27: Und genau das habe ich ja auch dann gesagt dass ich gesagt hab okay Ich sehe auf jeden Fall dass das alles Sprache des Körpers sind, das sind Hilferufe.
00:09:38: Das sind Zeichen wohin soll es gehen?
00:09:41: aber um das alles eben deuten zu können ist erst mal wichtig dass du wieder einen Zugang zu deinem inneren Kompass bekommst und dass wir dann auf den vier Ebenen also der körperlichen Ebene, der mentalen Ebene ,der emotionalen Ebne und auf der lebendigkeitsebene energieebene spirituellen Ebener wie auch immer man sie betiteln möchte dass wir eben erstmal aufräumen, aussortieren und dann neu strukturieren.
00:10:10: Für mich ist auch immer wichtig das ihr euch selbst versteht.
00:10:14: Das heißt auch bei Lena war mir wichtig, dass sie einfach auch versteht warum reagiert ihr Körper so wie er reagiert?
00:10:20: Was möchte er denn da mitteilen?
00:10:22: oder warum fühlt sie sich so wie sie sich fühlt?
00:10:27: Oder warum fällt es ihr so schwer kritisch irgendwas abzuwägen.
00:10:31: Da gehört natürlich auch die Erfahrung dazu, die wir als Kinder gemacht haben.
00:10:36: Aber das ist natürlich alles nicht in einer Stunde machbar.
00:10:40: Das wäre viel zuviel.
00:10:42: und so haben uns darauf geeinigt dass wir für ein halbes Jahr zusammenarbeiten.
00:10:46: Dass in der Zeit auch eine Darmreise stattfindet mindestens eine wahrscheinlich sogar auch zwei Und wie er an Verhaltensmustern arbeiten Denkstrukturen, Glauben setzen.
00:11:00: Alltagsritualen.
00:11:04: Genau das war so erstmal die Ausgangslage für unsere Arbeit.
00:11:10: dazu einmal die Woche Körperarbeit.
00:11:15: auch hier habe ich wieder fast in Training und Fastion Release kombiniert mit Lympharbeit mit Feldenkreis mit Massagen, mit Berührung und in dem Fall haben wir auch nochmal eher im Sinnlichen gearbeitet wo es um Flow-Bewegungen geht und Embodiment also Emotionen auszudrücken über Bewegung.
00:11:43: Um erst mal wieder zurück zur Weiblichkeit zu finden.
00:11:47: Und genau Lena konnte gar nicht glauben dass das alles zusammenhängen soll weil Sie sah das Problem eben an der Haut und einem Darm.
00:12:00: Und an ihrem Unterleib, aber nicht dass es alles zusammenhängen könnte.
00:12:05: So haben wir unsere Arbeit gestartet!
00:12:10: In dem ersten Monat ist immer erstmal ein Beobachtungsmonat.
00:12:14: Das heißt im ersten Monate gehts erst mal nur darum beobachte dein Alltag und schau was kannst du alles erkennen finden sehen Was ist du, was trinkst du?
00:12:28: Wann gehst du schlafen wie lange schläft du.
00:12:31: Wie sieht dein Alltag aus?
00:12:32: Was für Emotionen begleiten dich im Alltag?
00:12:35: Welche Menschen begegnen dir?
00:12:38: Was machen lösen die für ein Gefühl aus etc.
00:12:43: pp.
00:12:43: also wirklich erstmal eine Inventur weil womit wollen wir arbeiten wenn wir gar nicht wissen was es unsere Basis?
00:12:51: und hier haben wir schon relativ schnell festgestellt Es fehlte extrem an Protein.
00:12:56: Also Lena ist Vegetarierin und kam überhaupt nicht auf ihren Proteinbedarf.
00:13:04: Im Gegenteil, es gab sogar manche Tage da war der Proteinenverbrauch wirklich bei einstelligen Grammanzahlen also wirklich extrem wenig.
00:13:17: und warum ist das jetzt so wichtig?
00:13:19: Es geht beim Protein darum, nicht unbedingt jetzt nur weil wir einen Muskelaufbau haben wollen wie es jetzt in meiner Fitnessbranche so gezeigt wird sondern Protein ist unser Baustoff.
00:13:31: Wenn wir jetzt im Körper neue Zellen neuen Muskeln neues Gewebe neue Knochen egal was bauen wollen Hormone ja alles mögliche brauchen wir Protein.
00:13:46: und wenn ich aber eben kein Baustopf reingebe Jetzt wieder stellt euch das bildlich vor.
00:13:51: Wir haben eine Baustelle, wir wollen ein Haus bauen und ich stehe jetzt und möchte eine Mauer ziehen habe aber keine Steine zum Bauen.
00:13:59: ja dann wird meine Mauer eben auch nicht gebaut.
00:14:02: und genau das gleiche passiert eben im Körper.
00:14:05: er kann keine Hormone bilden wenn ich keine Proteine reingebe.
00:14:11: deswegen ist es super wichtig die Makronährstoffe also Kohlenhydrate Fette und Eiweiße in genügend in ausreichender Form auch eben von außen reinzugeben, damit der Körper sich nicht selbst sozusagen aufessen muss oder umbauen muss.
00:14:27: Damit er eben Baustoffe hat.
00:14:32: Und das war das erste ganz große Merkmal was wir bei Lena hatten.
00:14:36: also es fehlte wirklich extrem an Protein Fette auch Also fast alles immer nur fett reduziert.
00:14:42: hat sie gegessen.
00:14:43: Dazu muss man wissen alle Lebensmittel die Fett reduzieren sind sind verarbeitet.
00:14:50: Wir können mit den Fettsäuren wenig anfangen, weil sie durch ein gewisses Verfahren bei der Verarbeitung werden die Fettsaureketten eben zerstört.
00:15:04: So dass es eben schwieriger ist für den Körper sie aufzunehmen oder teilweise sogar unmöglich ist sie auf zu nehmen.
00:15:11: Deswegen also diese ganzen fettreduzierten Sachen da bin ich kein großer Fan von.
00:15:16: das zählt für mich genauso unter verarbeitete Lebensmittel wie Tofu etc.
00:15:23: pp, darf also gegessen werden als Genussmittel aber eben nicht als Lebensmittel für dass es mir Nährstoffe geben soll.
00:15:38: Genau!
00:15:39: Also Proteingehalt war fast gleich null.
00:15:43: viel zu wenig trinken war auch.
00:15:47: Sie hatte mir im ersten Gespräch gesagt, sie würde sehr viel trinken.
00:15:51: Wir sind dann aber bei dieser Inventur darauf gekommen dass es eben immer knapp anderthalb Kilo, eher anderthhalb Liter sind was viel zu wenig ist.
00:16:00: man kann pauschal generell sagen vierzig Milliliter pro Kilo Körpergewicht.
00:16:08: Bei ihr sind wir da auf knapp zwei Komma Zwei glaube ich war das damals Litter gekommen Und plus dann eben auch noch.
00:16:17: bei Sport schwitzen muss natürlich mehr Flüssigkeit noch hinzugegeben werden.
00:16:24: Das heißt, wir hatten also nicht den Transport der Schlacken.
00:16:28: Also es wurde nicht so viel abtransportiert von den Müll-, von den Giftstoffen die aus dem Körper ausgeleitet werden sollen.
00:16:41: Wir hatten's nicht so wie es eigentlich sein soll weil die Flüssigkeit eben auch fehlte.
00:16:49: Damit ist das System natürlich auch ständig leicht belastet, jetzt kann man natürlich sagen ja das ist doch nicht schlimm!
00:16:55: Ja natürlich wenn dass die eine Stellschraube nur ist und alles anderes perfekt dann ist das wirklich auch egal.
00:17:02: aber wenn wir jetzt eben ganz viele kleine Baustellen haben, dann wird es irgendwann schon zu einem ganzen Problem.
00:17:10: Weil dann möchte ich da ausweichen, da habe ich wieder eine kleine Baustelle.
00:17:13: Dann möchte ich hier ausweichern ist wie deine Baustellen?
00:17:16: das ist wie im Straßenverkehr wenn eine baustelle in einer Stadt ist dann ist diese eine Baustell überhaupt gar kein Problem.
00:17:21: Wenn aber auf jeder Ausweichstrecke auch ne Baustella ist dann wird es irgendwann zum Verkehrschaos und dass gleiche passiert im Körper.
00:17:30: deswegen also hatten wir hier auch ein Flüssigkeitsproblem.
00:17:38: Dann haben wir festgestellt, dass sie zwar ja dreimal die Woche zum Sport geht.
00:17:42: Aber sonst eigentlich gar nicht richtig viel Bewegung hatte sondern eigentlich fast den ganzen Tag gesessen hat.
00:17:48: das heißt wir hatten also auch hier Das Problem des bewegungsmangels und schlafen war auch etwas was er zum luxus bei ihr gehörte.
00:17:58: Also zwei drei stunden die hat sich jeden tag gehabt.
00:18:03: Durchschnitt war zwischen vier und sechs Stunden, was aber für sie viel zu wenig war.
00:18:09: Also dauermüde, dauererschöpft und lief immer mit so einem leichten Hirnnebel durch die Gegend.
00:18:19: Das Essen an für sich war schon relativ gesund.
00:18:23: also da waren relativ wenig verarbeitete Lebensmittel bis auf diese ganzen fettreduzierten Sachen Aber sehr sehr eintönig!
00:18:32: Es gab eigentlich Also sie kamen hoch, beim ersten Monat waren sie auf knapp zwanzig Lebensmittel pro Woche.
00:18:42: Und man sagt als Faustregel eigentlich dreißig Lebensmitteln mindestens pro Woche Man kann sogar weitergehen, Dreißig-Lebensmittel pro Tag und es gibt im asiatischen Bereich auch eher die Regel sogar pro Essen, pro Mahlzeit Dreißig Lebensmittel.
00:19:07: Also da sind wir wirklich ganz hinten ran und um so mehr Vielfalt ich habe, umso mehr kann ich eben auch auswählen.
00:19:14: also die Natur ist immer für die Vielfaltung.
00:19:17: deswegen musste auf jeden Fall hier noch mal ein bisschen bunter gekocht werden ja einfach der Körper mehr verschiedene Zusammensetzungen von Nährstoffen hat als bis jetzt es gegeben wurde.
00:19:33: Im zweiten Monat haben wir uns dann an die Darmreise gegeben, warum jetzt schon im zweiten Monats um erst mal überhaupt auszumisten.
00:19:43: Ich bin immer ein großer Fan davon und vergleiche das wie mit einer Messiewohnung.
00:19:47: Wenn ich eine Messiewohnung neu gestalten möchte macht es für mich auch Sinn erstmal den ganzen Müll aus der Bude raus zu holen und dann anzufangen aufzuräumen und neu zu dekorieren und nicht, dass ich in den Müll neue Dekoartikel reingebe.
00:20:06: Und deswegen bin ich immer ein großer Fan davon erstmal den Darm aufzuräumen erst mal rauszuholen und dann können wir neu aufbauen.
00:20:15: Dementsprechend gab es dann drei Wochen Darmreise im zweiten Monat und erstens war das damit schon die Neurodermitis deutlich besser wurde.
00:20:29: Neurodomitis ist im Endeffekt ja auch wieder nur ein Zeichen vom Körper.
00:20:34: Er möchte etwas rauslassen, es kommt aus der Haut nach draußen und dazu ist auch nochmal interessant.
00:20:41: Haut ist immer auch auf psychosomatischer Ebene nähe Distanzthema inzwischen menschlichen und deswegen hatte ich dann wo wir gemerkt haben okay die Neurodomitis wurde jetzt eben auch über die Darmentlastung besser.
00:21:00: War für mich aber auch noch mal wichtig, warum geht der Körper über die Haut und nicht zum Beispiel über eine Mittelohrenzündung?
00:21:07: Da könnte er ja auch dann über den Eiter was rauslassen, aber warum macht er das über die Haut?
00:21:13: Und es stellte sich heraus dass bei ihr ist so war wenn der Hautausschlag im Gesicht war.
00:21:21: Dann kam der Mann und hat zum Beispiel Einkäufe übernommen sich um die Kinder gekümmert und soweit der Hautrauchschlag wieder weg war.
00:21:31: Und sie wieder sozusagen vor die Tür gehen konnte in ihren Augen, dann war der Mann auch wieder arbeiten.
00:21:37: das heißt es war im Endeffekt ein Seelenruf, nämlich sie wollte mehr Hilfe von dem Partner haben und fühlte sich einfach auch ständig allein gelassen mit ihrer mit ihren Aufgaben.
00:21:53: Dann hatten wir das erarbeitet, dass eben auch die psychosomatische Ebene damit rein spielt in die Neurodermitis.
00:21:58: Ihr seht es ist ganz oft sind es Mosaiksteine.
00:22:01: Es ist meistens nicht eine einzige Sache sondern es sind ganz viele Sachen die dazu sammeln laufen und da hatten wir dann aber eben erkannt, dass es eben ihre Art ist um Hilfe zu bitten.
00:22:16: Und dann haben wir gearbeitet warum sie ihn nicht direkt ansprechen kann.
00:22:22: Und da wiederum kamen wir dann auf eine Familiengeschichte, dass in ihrer Familie um Hilfe Fragen eher dazu zählte wie eine Schwäche zu zeigen.
00:22:35: Also man alles schafft man alleine und wenn ich ihnen um Hilfe frage, bin ich ein Schwächling?
00:22:42: Dann bin ich einen Taugen nichts!
00:22:45: Ja dieser Glaubenssatz war natürlich dafür... eine wunderbare Steilvorlage, dass sie eben nie ihr Mann gefragt hat ob er helfen kann.
00:22:53: Sondern es dann über den Hautausschlag gemacht hat.
00:22:57: und dann haben wir ja geguckt okay was braucht sie damit sich traut ihn zu fragen?
00:23:04: Und eigentlich sagte sie ne ich kann ihn fragen.
00:23:07: Ich bin nur nie darauf gekommen das das irgendwie für mich wichtig sein könnte weil ich immer gelernt habe alles alleine zu machen mit ihm das besprochen, was wir erarbeitet haben.
00:23:20: Für ihn schwierig zu greifen dass das zusammenhängt weil es jetzt auch eher ein Typ Mensch ist der nicht im ganzheitlichen denkt sondern eben okay wenn ich eine Neurodermitis habe hab ich einen Hautproblem also genau dieses ja in Schubladen denken.
00:23:37: Aber er hat sich darauf eingelassen und gesagt, okay dann fragt mich gerne um Hilfe wenn du was brauchst oder wenn ich irgendwas machen soll.
00:23:45: Oder wir können ja auch noch mal die Aufgaben neu verteilen.
00:23:48: und zum Beispiel einkaufen war für sie immer ein Stress im Supermarkt Auch für vier Personen einzukaufen diese Mengen dann zu schleppen.
00:23:57: Sie haben im vierten Stock gewohnt Im Altbau das heißt ihr musste es dann auch alles hoch schleppen.
00:24:02: Das war für Sie super anstrengend und dann haben sie sich darauf geeinigt, dass er eben zum Beispiel das Einkaufen abnimmt.
00:24:09: Und ja noch mal so ein paar Umstrukturierungen in Verantwortung und sehe da Sie brauchte dann diesen Hautausschlag eben auch gar nicht mehr und über die Monate ist auch die Neurodermitis komplett weggegangen also gar keine Anzeichen mehr an Haut ausschlägen.
00:24:31: Aber das ist eben dieses Zusammenspiel zwischen ich baue den Darm wieder auf, also das Darm-Milieu.
00:24:38: Damit arbeite ich systemisch.
00:24:40: Dazu haben wir auch geguckt dass sie viel mehr Omega drei lastige Lebensmittel zu sich nimmt wie Hamfsam, Leinsam und Fisch regelmäßig zu essen um einfach auch wieder hier das Verhältnis zwischen Omega-III und Omega-VI wieder auszugleichen, damit eben die Entzündungen auch einfach runtergehen.
00:25:04: Also diese kleinen stillen Entzünden eben – und das beruhigt eben auch die Haut!
00:25:09: Und diese Stellschrauben haben es im Endeffekt dann gebracht dass wir die Neurodamitis Adacta legen konnten und einen Haken dahinter machen konnten was schon an für sich einfach ein Riesenerfolg ist.
00:25:22: aber wir hatten ja noch das PMS.
00:25:26: Wir hatten noch den Reizdarm und dass ständig krank sein.
00:25:30: Das Ständig-Kranksein ist auch geschuldet von einem Immunsystem, was die ganze Zeit auf Hochleistung läuft und unter Anspannungen existiert.
00:25:44: Funktioniert kann man ja schon fast gar nicht sagen sondern existiert einfach nur noch.
00:25:49: Und dazu natürlich auch wieder der Hilferuf aus der Seele, nämlich diese sich ausruhen dürfen.
00:25:57: Weil bei ihr war ja immer, immer on power, immer voller Energie, immer Vollgas und wenn sie aber krank war dann musste sie sich aus ruhen.
00:26:07: das heißt der Körper hat einfach ihr dann die Ruhe aufgezwungen.
00:26:12: und damit der Körper das nicht machen musste Die ständig krank sein muss man auch wieder von mehreren Aspekten angucken, also einmal das Psychosomatische.
00:26:22: Das heißt wir brauchen mehr Pausen, wir brauchen schon mehr vororganisierte Pausens damit nicht der Körper für Lena diese Pausend einfordern muss.
00:26:34: Wir brauchen vielmehr Nährstoffe unter anderem auch wieder das Protein Für das Immunsystem viel mehr Vitamine viel mehr Antioxidantien, also wie zum Beispiel rote Bete Tomaten Beeren Zitrone ist wunderbar Kiwi Paprika alles was eben das Immunsystem schön pusht und aber auch Das Mindset.
00:27:10: Also es war inzwischen schon so, dass bei Lena immer war Oh Gott oh Gott.
00:27:15: jetzt gleich ist eine Veranstaltung oder jetzt ist irgendein Pflichttermin und zack wurde sie krank.
00:27:20: das heißt da war auch nochmal okay guck mal Körper.
00:27:25: wir kriegen immer mehr Lebensmittel rein, immer mehr Nährstoffe.
00:27:30: Wir haben guten Schlaf wir haben Bewegung, wir haben alles was wir brauchen.
00:27:35: das heißt wir haben die Energie wir müssen nicht sofort krank werden.
00:27:38: wir können auch vorher einfach eine Pause machen die Füße hochlegen und dann einfach zu diesem Event gehen.
00:27:45: Und diese Stellschrauben alle zusammen haben es dann im Endeffekt auch langfristig gebracht dass sie ganz normal jetzt krank ist.
00:27:55: Ja, zweimal im Jahr.
00:27:58: Und das war es!
00:28:02: Beim Immunsystem muss man immer auch dazu denken, dass die Immun-System ist extrem nah an der Psyche.
00:28:09: Das sollte man sich immer zusammen angucken.
00:28:12: wie gesagt wenn jemand sich nicht freiwillig regelmäßig Pausen nimmt, nimmt sich der Körper diese Pausens egal wie.
00:28:21: und eben auch Ernährung.
00:28:23: also Wir brauchen die Proteine wie gesagt, wir brauchen viele Vitamine.
00:28:31: Wir brauchen Minereistoffe Spurenelemente also das ist alles schon elementar wichtig, um einfach eine gute Basis zu haben.
00:28:40: Das heißt nicht dass man nicht mehr zwischendurch auch mal was anderes essen kann das vielleicht jetzt nicht gesund ist.
00:28:47: ja also ich bin überhaupt nicht für diese hundert prozent thematiken sondern alles darf in der Waage sein.
00:28:54: es geht immer um die Balance.
00:28:56: wenn ich aber eben wie jetzt in lenas fall sehr wenig Lebensmittel habe also keine Vielfalt Dann schlägt mir natürlich auch das einmal Fast-Food essen, viel mehr ins Gewicht als wenn ich vorher eine extreme Vielfalt habe.
00:29:15: Total viele Nährstoffe und dann esse ich mal irgendwann irgendwas ungesundes.
00:29:21: Das fällt überhaupt nicht auf!
00:29:22: Deswegen guckt das eure Basis immer wirklich gut ist.
00:29:27: Dann sind alle kleinen Umwege überhaupt gar kein Problem.
00:29:33: Bei ständig krank muss man auch, also das Immunsystem sitzt ja auch mit im Darm.
00:29:37: Deswegen ist es da auf jeden Fall wichtig dass man den Darm wirklich ordentlich aufräumt viel entlastet viel rausholt möglichst auch guckt nochmal wegen Pilzen Parasiten Also das wirklich nur die Darmbakterien leben die eben da leben sollen.
00:29:59: Klar, wir haben immer ein bisschen was an Parasiten und an Pilzen.
00:30:05: Aber das ist alles kein Übermaß nimmt!
00:30:08: Deswegen war eben auch wichtig in der Zeit wo wir die Darmreise gemacht haben und auch danach dass wir möglichst viel Darm gesundes Essen haben also Kimchi Sauerkraut oder fermentierte Lebensmittel oder selbstgemachten Joghurt Fermentierter Tee, K-Vier.
00:30:34: Also alles was Darmbakterien schön zum Wachsen bringt das muss auf jeden Fall täglich in der Ernährung drin sein.
00:30:43: Das ist super super super wichtig.
00:30:46: und früher war es Standard das kennt ihr bestimmt auch dass die Oma unten im Keller eben wirklich regale voll mit fermentierten Gemüse hat.
00:30:55: Dass es leider heute alle so ein bisschen in Vergessenheit geraten Ist aber super wichtig und hilft enorm.
00:31:05: Also ich kann immer euch empfehlen, guckt euch bei Oma immer noch mal an wie die früher gelebt haben dann habt ihr eigentlich schon eine gute Basis was gesundes Leben ist.
00:31:15: also nicht jeder Fortschritt ist auch wirklich ein Weg einen Schritt nach vorne sondern meistens oder nein nicht meistens Es kann auch mal ein Rückschritt sein und in der Ernährung ist es auf jeden Fall so, wenn man sich überlegt was früher im Supermarkt war oder in so einem Tante immer laden.
00:31:32: Und was heute in einem Supermarkt ist Leute Achtzig Neunzig Prozent von dem was da isst das ist kein Essen und sollte auch nicht in uns reinkommen.
00:31:43: wie gesagt Mal alles überhaupt gar kein Problem aber eben nicht als Standard.
00:31:49: Das heißt wir haben hier die Ernährungen auch nochmal umgestellt mit viel mehr Blättern, also viel mehr Salat, Spinat, Grünkohl oder Kohl generell alles was eben im Plattform ist.
00:32:03: Das freut immer nochmal auch das Immunsystem sehr und dazu eben auch zwischendurch Massefte allerdings obacht keine puren Säfte mit Frucht sondern immer gemischt mit Gemüse damit wir nicht hinterher uns noch eine Fettleber anzüchten.
00:32:25: Genau, also wir haben die Ernährung dann umgestellt Wir haben den Darm aufgeräumt ausgeleitet.
00:32:29: Übrigens kleiner Funfact.
00:32:31: nebenher hatten wir auch noch extrem viele Spulwürmer in Lena.
00:32:36: Das heißt da ist natürlich ein großer Faktor der Müdigkeit wenn ich eben noch Parasiten in mir habe.
00:32:42: das macht extrem müde und das hatten wir ja auch.
00:32:46: Also es sind ein paar Spulwirme rausgekommen Und genau, sie fühlte sich dann aber schon deutlich fitter.
00:32:55: Erstens haben wir auch nochmal den Schlaf optimiert also dass wir eben dann auf sieben bis acht Stunden Schlaf pro Tag kamen.
00:33:04: und aber auch wenn die Parasiten einen dann entlassen merkt man einen deutlichen Energie-Kick.
00:33:14: Und dadurch das wir so intensiv an dem Darm gearbeitet haben Haben wir gar nicht mehr den Fokus auf den Reizdarm sozusagen gelegt, sondern das war dann eher so ein Nebenprodukt was einfach sich alleine ergeben hat.
00:33:29: Also Reizdam ist im Endeffekt auch immer nur ein Thema vom Nervensystem wenn ein Nerven System vollkommen überlastet ist und eben einen Darm der nicht im Takt ist.
00:33:40: und dadurch, dass wir den Darm aufgebaut haben parallel aber eben ganz viel mit Feldenkreis gearbeitet haben wo es viel um Entspannung geht.
00:33:49: Um neue Lernschritte, neue Bewegungsmuster zu erlernen und darüber auch neue Denkstrukturen anzulegen Wir diese Pausen integriert haben in dem Alltag das Lena immer wieder zwischendurch runter kommen konnte hat sich der Darm beruhigt.
00:34:09: Man darf nicht vergessen, der Darm ist sehr sehr eng mit dem zentralen Nervensystem verbunden und reagiert eben wirklich auf kleinste Veränderungen.
00:34:20: und wenn jemand in diesem Überlebensmodus ist... und nur am funktionieren ist, dann kann es eben sein dass der Darm gar nicht mehr weiß okay was soll ich jetzt hier verarbeiten?
00:34:31: und schmeißt einfach nur raus.
00:34:32: das heißt wir haben dann den Durchfall oder er kann überhaupt nichts loslassen und klammert sich so fest dass wir Verstopfung bekommen.
00:34:41: Und es gibt Menschen die haben nur in eine Richtung und es gibt aber auch wie Lena zum Beispiel Menschen die das in beide Richtungen ausschlagen haben.
00:34:51: Und dann ist es natürlich für diese Menschen auch wiederum Stress.
00:34:55: Haben sie jetzt Verdauung, haben Sie keine Verdauungen?
00:34:58: Wenn sie Verdauerung haben, ist es dann Durchfall oder Erverstopfung.
00:35:01: also dieses sich nicht darauf verlassen können macht Für den menschen dann auch schon wieder stressen.
00:35:09: und Genau das hat sich aber dann eben durch die pausen durch dass umstrukturieren von verantwortung Auch immer mehr.
00:35:21: Ja, konnte das zurückgehen bzw.
00:35:23: konnte sie dieses Symptom loslassen weil der Körper da gar nicht mehr so schreien musste, weil sich es jetzt verstanden hat.
00:35:33: Dann hatten wir ja das Thema der männlichen Energie beziehungsweise eben dass alles was sie so gemacht hat im Alltag war wirklich nur in Kraft in Funktionieren, in Logik, in Struktur.
00:35:49: Also alles männliche Attribute.
00:35:51: Das heißt für mich war es auch wirklich wichtig sie zurück ins Weibliche zu geben.
00:35:56: Erstens durch Embodiment, durch Bewegung, durch Flowbewegungen, durch Fließen lassen, durch Sein, durch Sinnlichkeit.
00:36:06: also einfach nur Übungen wie Stell dich unter die Dusche und spür wie die Tropfen oder wie das Regenwasser aus der Dusche über dein Körper gleitet.
00:36:20: Beim Abtrocknen versuch, das Handtuch auf der Haut zu spüren.
00:36:24: Oder wenn du dich einkremst... kreem dich ein als würdest du dein Kind einkremen also wirklich liebevoll jeden Millimeter bewusst wahrnehmen!
00:36:35: Oder auch Achtsamkeitsübung.
00:36:38: Also kocht dir einen Kaffee malen, dann Wasser aufsetzen, aufgießen, riechen wie der Kaffee jetzt eben erhitzt wird.
00:36:49: Der Dampf, der hochsteigt zu merken oder zu hören wieder an der Kaffeedurchtropft.
00:36:56: also wirklich mit allen Sinnen dabei sein um wieder in dieses weibliche sinnliche Gefühlvolle reinzukommen aber auch Nicht die ganze Zeit Krafttraining und so was zu machen.
00:37:10: Ja, Krafttrain ist auch super aber für uns Frauen immer mit Vorsicht zu genießen.
00:37:15: wir sollten das immer noch mal mischen mit entweder Entspannungsübungen oder mit Flow Bewegung oder eben mit Körper erkunden damit wir nicht zu sehr ins männliche reinspringen.
00:37:28: Und da haben wir dann diese typischen Lymph-Übung reingegeben um einfach den Fluss nochmal mehr reinzubringen in den Körper.
00:37:37: Die sind momentan ja überall auf den Social Media Sachen zu sehen, also wo man eine Körperwelle macht.
00:37:47: Wo man leicht hüpft oder federt sich in alle Seiten bewegt und dadurch eben das Lymphsystem auch aktiviert und das Nervensystem reguliert.
00:37:58: Das haben wir eben integriert dass sie jeden Tag erst mal nur das Spüren wieder hat vom Körper ohne mit extremer Kraft Wucht Adrenalinkick beim Kampfsport, sondern einfach nur das Dasein und den Körper wieder fühlen.
00:38:13: Weil sobald ich dem Körper diesen Raum gebe dass sich ihn fühle, dass ich ihn sein lasse, dass Ich bei ihm bin kann ich anfangen wieder diese ganz harte kleine Stimme in mir zu hören Und darum ging es mir ja am Anfang auch bei Lena Extrem, dass sie wieder ihren eigenen inneren Kompass findet und nicht einfach nach dem was von außen gesagt wird hinterherläuft.
00:38:39: Ja wir Frauen sind zum Empfangen da auf jeden Fall!
00:38:43: Ich halte das auch für super wichtig, dass zwischen Mann und Frau diese Polarität existiert dementsprechend, dass der Mann führt und sagt wo's hergeht?
00:38:53: Nicht, dass die Frau hörig sein soll überhaupt nicht aber dass sie sich fallen lassen kann.
00:39:01: Aber ich kann mich nur fallen lassen, wenn auch mein inneren Kompass klar habe damit nicht irgendwas mit mir passiert was ich gar nicht möchte.
00:39:10: und so haben wir das über diese verschiedenen Ansätze im Alltag geübt.
00:39:16: Und irgendwann schrieb sie mir dann im vierten Monat Friedrieke Ich hab jetzt gerade sitze ich im Auto und wollte aussteigen Und dann kam aber eine kleine Stimme, die sagte ich möchte noch mal zum See fahren.
00:39:29: Und da bin ich zum See gefahren und dann war ich jetzt gerade einfach am See und habe am See den Sonnenuntergang genossen und das erste Mal dass ich meine Stimme wieder gehört habe.
00:39:40: Also ihr seht mit Zeit Ruhe Geduld und ganz viel Liebe und Fürsorge kann diese Stimme widerkommen.
00:39:48: Die hat jeder Mensch in sich.
00:39:51: Vor allen Dingen in der heutigen Zeit finde ich elementar wichtig, dass jeder Mensch seine eigene Stimme gut hört, versteht und damit auch was anfangen kann.
00:40:01: Und es auch wirklich danach lebt.
00:40:04: Das heißt nicht das wenn diese Stimme sagt so ach heute habe ich meine Arbeit und ich hab keinen Bock dann bleibe einfach liegen.
00:40:11: Das darum geht's natürlich nicht.
00:40:14: aber Wenn die Stimme mir zum Beispiel eben sagt, er bleibt doch heute einfach liegen.
00:40:18: Ach gar kein Bock auf arbeiten!
00:40:20: Dann steckt da ja was hinter und dann ist es meistens ein anderes Bedürfnis wie entweder das eine Achtsamkeit für Sorge oder Erschöpfung und dass ich dann versuche dieses Bedürfenes zu erfüllen damit ich dann eben auch frische arbeiten kann.
00:40:40: also ihr seht dieser Kompass Ein absolutes Fundament für alles andere, was wir danach in der Gesundheit und im Alltag aufbauen.
00:40:52: Und da Lena jetzt dann stückchenweise ihre Stimme wieder zurückgefunden hat... Es wurde dann eben immer regelmäßiger dass die Stimme dann gesagt hat ja das finde ich gut ah nee das möchte ich aber nicht.
00:41:04: oder ach lass doch lieber das und das machen.
00:41:07: umso freier wurde sie und auch so sicher umso sicherer wurde sie auch in sich.
00:41:13: Dadurch konnte sie sich aber auch auf ihren Mann einlassen, weil zwischenzeitlich gab es einen Gespräch zwischen den beiden.
00:41:19: Wo sie gesagt hat, woher ist das alles so anstrengend?
00:41:22: Ich habe so viel Verantwortung und der Mann gesagt hat ja aber du lässt mich ja auch nichts machen!
00:41:27: Und dann irgendwann denke ich mir okay soll die Frau doch einfach machen.
00:41:32: Und ich bin...ich geb Ruhe und fertig isst, weil sie sich gar nicht führen lassen hatte.
00:41:39: Also sie konnte sich nicht füren lassen weil sie aber eben auch kein inneren Kompass hatte, umzuschauen ist es das was ich möchte oder nicht.
00:41:50: Und dadurch dass sie jetzt diesen Kompas gefunden hat, konnte sie sich auch wieder fallen lassen und er konnte wieder mehr führen.
00:41:58: Dadurch ist er in seine Männlichkeit gekommen und sie ist mehr in ihre Weiblichkeit gekommen.
00:42:04: Das heißt hier hatten wir auf der Beziehungsebene noch mal einen kompletten Ja, nicht ein Reset aber nochmal so neues kennenlernen und neues verlieben weil jetzt war es das sie raus aus der Männlichkeit gekommen ist.
00:42:21: Und sich endlich fallen lassen konnte empfangen könnte und Männer lieben es auch zu geben.
00:42:27: da steckt in ihren naturell.
00:42:31: Aber eben in der heutigen Zeit wo es eben heißt weil die Frauen so taf und Da ist gar kein Raum mehr dafür, dass ein Mann wirklich geben kann.
00:42:41: Und wenn das passiert in einer Liebesbeziehung, da entsteht einfach was ganz schönes, ein total geschützter Liebevoller Raum wo es auch fließen kann weil jeder in seiner Energie ist und dadurch das das passiert ist hatte sie also Lena einen Zuhause bekommen wo sie sich fallen lassen konnte und wo sie wirklich im Nervensystem runterfahren kann.
00:43:13: Und hier ist noch eine Sache, die ich euch gerne mitgeben möchte.
00:43:16: Es heißt immer ja du musst für dich selbst zu glücklich sein und das Glück ist nur in dir und auf jeden Fall bist du für dein Leben verantwortlich.
00:43:26: aber wir leben auch von unserem Beziehung Und auch von unseren Liebesbeziehungen.
00:43:32: Es sind dann die Menschen, die wir am meisten in unserem Leben haben oder mit denen wir am Meisten Zeit verbringen und Umgang ist alles.
00:43:39: das wissen wir.
00:43:41: Das heißt achte darauf mit wem du dich umgibst weil es wird dich beeinflussen.
00:43:46: und wenn ich dann aber eben in meiner Beziehung es schaffe eine Basis aufzubauen, wo jeder in seiner Energie ist und wir die Polarität leben können.
00:43:56: Dann kann unser Nervensystem komplett runterfahren und diese Entspannung kriegen wir kaum alleine geschaffen wie wir es mit anderen Menschen hinbekommen.
00:44:06: Wir sind soziale Wesen, wir brauchen andere Menschen Und die Korregulation ist ein Standard bei uns um das Nerven-System zu regulieren.
00:44:16: Das mein ich nicht dass man jetzt abhängig von anderen Menschen sein sollte überhaupt nicht.
00:44:22: Aber es erleichtert uns extrem den Weg der Selbstentfaltung, wenn wir einen sicheren Raum oder einen sicherem Platz in einer Gemeinschaft haben und das hat Lena über die Zeit ein bisschen verloren weil sie eben immer mehr für sich einfach selbst auch übernommen hat und gemacht hat.
00:44:45: aber sie hatte's dadurch wieder zurückbekommen und brauchte dadurch auch nicht mehr das ständig krank sein, den Hautausschlag, den Reizdarm etc.
00:44:58: Wie war es denn jetzt mit dem PMS also mit dem prämienziellen syndrome?
00:45:05: Also das hat sich eigentlich auch relativ alleine reguliert erstens durch die Proteine aber auch indem sie immer mehr bei sich ankommen konnte und auch gesehen hat, okay.
00:45:21: Ihre Lebensüberschrift oder ihr Fickstern fürs Leben also das was immer am Himmel leuchtet sozusagen dass was wenn der Kompass mal nicht funktioniert das was eben so Ihr Ding ist Das ist ihre Familie Und ihre Familie war oder ist noch immer ihr ein und alles.
00:45:39: und dadurch dass sie mit ihrem Mann dieses Basis geschaffen hat wo beide in ihrer Polarität leben können, war für sie das dass sie eben gar nicht mehr dieses angespannte brauchte.
00:45:51: Weil bei dem PMS haben wir ganz oft auch auf faszialer Ebene Verklebungen.
00:45:58: oder eben dass es Gewebe einfach so unter Spannung ist, dass es nicht locker lassen kann.
00:46:02: wenn dann zur Periode der Uterus also die Gebärmutter anschwillt Kann sie sich nicht ausdehnen und das tut dann eben auch weh Durch das Nervensystem, was jetzt reguliert war, konnte das Gewebe auch wieder loslassen.
00:46:18: Dazu parallel haben wir aber auch Faszin-Least-Training gemacht also wo wir mit verschiedenen Materialien oder Gegenständen eben die Faszinen gelöst haben und aber auch indem wir über Feldenkreis diese Bewegungsmuster geübt haben verschiedene Bewegungs-Muster hat das Gewebe auch wieder nachlassen können, weil es gemerkt hat was ist alles kann und bekommt dadurch auch wieder eine Selbstsicherheit.
00:46:48: Ihr seht... Das sind viele kleine Stellschrauben die zusammenführen.
00:46:53: Und am Anfang wo wir einfach nur beobachtet haben in dem ersten Monat sagte Lena auch zu mir Friedrieke Es ergibt hier gar keinen Sinn.
00:47:01: Was machen wir denn hier gerade?
00:47:03: Ich habe immer gesagt bitte vertrau mehr!
00:47:06: Es wird sich hinterher zu einem Kreis alle schließen.
00:47:09: Und genauso ist es.
00:47:10: Man hat Puzzleteil für Puzzle-Teil und am Ende sieht man dann, wenn alle Puzzlteile zusammen sind das wunderschöne Bild.
00:47:19: Ja Long Story Short.
00:47:22: Lena ist nach den sechs Monaten alleine weitergegangen.
00:47:26: also wir haben da nicht weiter verlängert Genießt ihr Leben durch und durch.
00:47:34: Ihre Beziehung hat sich komplett geändert.
00:47:37: Sie hat jetzt eben neue Rhythmen gefunden an Essen, Trinken, Schlafen.
00:47:45: Also die ganzen Basics ein gutes Fundament gelegt so dass sie auch wieder Energie hatte und ja ist in ihr neues Leben gestartet.
00:47:57: Und jetzt vor kurzem also das ist jetzt zwei Jahre her Vor kurzem hatte ich mit ihr noch mal Kontakt und habe nachgefragt wie es denn jetzt aussieht, was sie jetzt gerade so macht.
00:48:09: Und ja... Sie hat jetzt ein kleines Ferienhäuschen auf Mallorca sich gekauft mit ihrem Mann und immer wieder wenn sie sagt ne ich brauche jetzt meine Auszeit fliegt sie mit Freunden oder eben auch alleine einfach zu diesem Häuschen und genießt da das Leben, dass sein genau mein Leben, wie ich mir das immer erwünscht habe oder erträumt habe.
00:48:36: und ja lebt jetzt einfach ein glückliches Leben so wie es für sie das ideale Leben ist.
00:48:45: Und darum geht's!
00:48:46: Es muss immer der Person passen und gut tun und stehen oder ihr für sie gut aussehen und für keinen anderen.
00:48:57: Und das ist immer das Wichtigste, dass jeder sein perfektes oder sein ideales Leben findet und wieder zurück zum bunten Leben kommt.
00:49:08: Gut!
00:49:09: Das war wieder ein weiterer Fall aus der Schülke Praxis.
00:49:14: Ich hoffe ihr konntet ganz viel wieder für euch mitnehmen und freue mich auf nächste Woche wenn wir uns wieder hören.
00:49:22: bis dahin alles Liebe Alles Gute Eure Friederike.
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