Mein Weg aus der Depression

Shownotes

Folge mir auf @schuelke_methode auf Instagram oder besuche mich auf meiner Homepage: www.schuelke-methode.de . Mein Name ist Frederike Schülke und ich Gesundheits- und Präventionscoach. Ich begleite Menschen aus dem Funktionsmodus zurück auf ihren Weg ins bunte Leben. Dafür schaue ich mir die Person ganzheitlich auf der physische, mentalen, emotionalen und spirituellen Ebene an und suche die wahren Ursachen mit ihnen. Bei mir wird Gesundheit anders gedacht. Lass uns neue Wege gemeinsam gehen!

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00:00:00: Hallo zurück in dem Podcast Zurück ins bunte Leben.

00:00:05: Mein Name ist Rodriga Schülke und ich bin Gesundheits- und Präventionscoach, und begleite dich auf deinem Weg zurück ins bunter Leben!

00:00:14: Hallo und herzlich willkommen!

00:00:16: Wie schön dass du wieder eingeschaltet hast!

00:00:20: Zuerst einmal möchte ich mich bedanken das du dir die letzte Folge angehört hast für all das Feedback.

00:00:28: Das fand ich richtig schön, mich mit euch darüber auszutauschen.

00:00:34: Und ich hoffe dass es den einen oder anderen auch inspiriert einfach zu sagen hey wenn sie es kann auch solche Schwierigkeiten zu nehmen und dann trotzdem die Mitleichtigkeit das Ganze anzugehen dann schaffe ich das auch.

00:00:49: und vielleicht musst du gar nicht wie ich auf hundert oder neunzig Prozent wie auf das Essen oder so achten sondern einfach nur zehn Prozent machen ist schon einfach besser, dann freue ich mich wenn ich dich da ein wenig mit inspirieren konnte.

00:01:06: Wir gehen weiter durch mein Leben und ich nehme euch mit von meinem siebzehnten Lebensjahr bis zu meinem einundzwanzigsten Lebensjahre bzw.

00:01:18: zweitzwanzigstem Lebensjahn.

00:01:22: Warum mache ich das?

00:01:23: Warum erzähle ich euch mein Leben?

00:01:27: Was könnte denn das damit zu tun haben?

00:01:29: was könnte das mit euch zu tun habe?

00:01:31: ziemlich einfach Erstens.

00:01:34: Ich habe festgestellt, dass meine Denkstrukturen oft nicht der Mehrheit entsprechen und es ist glaube ich ganz gut wenn man meine Geschichte einmal weiß und auch versteht woher ich diese Denk-Strukturen habe.

00:01:46: Zweitens wie schon eben erwähnt habe ich möchte euch dazu inspirieren Nicht immer in der Angst und in der Sorge Und den Kopf in den Sand steckend eben die Situation zu nehmen sondern wirklich immer daraus das Beste zu machen.

00:02:03: Jede Herausforderung, jede Schwierigkeit hat einen riesen Schatz in sich.

00:02:10: Und ich finde es schön wenn man spielerisch das Leben nehmen kann und diese Schätze eben wirklich auch sucht.

00:02:19: aus jeder... Aus jedem Tal was ich in meinem Leben erlebt habe und das waren schon ein zwei drei vier mal welche bin ich noch stärker rausgekommen, noch strahlender, noch glitzanderer und lebensfroher.

00:02:34: Und es haben sich wirklich wunder dann auch gezeigt wo viele immer gesagt haben nein das wäre nie möglich gewesen und ich glaube nicht dass das bei mir passiert ist weil ich so besonders bin oder einzigartig quetsch mit Sose Ich bin genauso wieder andere auch sondern ich glaube es hat was damit zu tun wie man auf die Dinge schaut, wie man sie betrachtet.

00:02:58: Was man daraus mitnimmt, was man darus lernen kann und wie man die Sachen angeht.

00:03:03: Und da möchte ich euch mitnehmen – auch damit ihr die Schüke-Methode, die aus dem Ganzen entstanden ist, damit man sie versteht weil sie eben nicht der normale Durchschnittsmainstreamweg ist.

00:03:18: Dafür ist es wichtig meine Entwicklung zu verstehen oder Sie ein wenig nachvollziehen zu können, damit man dann auch die Methode versteht, die sich daraus entwickelt hat.

00:03:30: Wie ich Probleme angehe?

00:03:32: Weil ich eben die Sachen ganzheitlich oder auf neudeutsch holistisch anschaue und dafür braucht man aber erst einmal ein bisschen eine Idee davon wie ich denn dahin gekommen bin.

00:03:48: Wir starten zurück nochmal mit einem kleinen Rückblick wo wir stecken geblieben sind, falls du vielleicht die erste Folge noch nicht gehört hast.

00:03:57: Ich habe von meiner Geburt bis zum siebzehnten Lebensjahr erzählt und wer sind da stehengeblieben?

00:04:03: dass ich einen Austausch hier in Chile gemacht habe was sensationell toll war das erste mal mich wirklich lebendig gefühlt habe komplett als normale Jugendliche.

00:04:18: Und wir sind jetzt dabei, dass wir gerade wieder zurück nach Deutschland kommen.

00:04:25: Genau!

00:04:25: Das war das Jahr wo Herriken... Ah nein, das lasse ich lieber weg, weil ich weiß nicht wie es hieß.

00:04:33: Es gab auf jeden Fall Unwetter und ich bin genau durch dieses Unwether nach Deutschland geflogen.

00:04:40: Da eine kleine Anekdote zu Ich stand mit einem Kumpel im Gang.

00:04:45: Ich kann mich nicht mehr erinnern, warum ich in diesem Gang stand.

00:04:47: Weil eigentlich bei Turbulenzen muss man sich hinsetzen und das war das erste und einzige Mal in meinem Leben dass ich für ein paar Millisekunden in der Luft richtig stand.

00:04:57: Witzigerweise der Kumpel hatte einen Getränk in der Hand und dieses Getränkt war wirklich so wie in einer Zeitlupe einmal kurz in der luft bevor es dann wieder in den Becher reingeschwappt ist.

00:05:09: also auch ein Erlebnis was Einerseits witzig war und andererseits doch kurz mal das Herz zum Stocken gebracht hat, durch solche Turbulenzen zu fliehen.

00:05:22: Auf jeden Fall bin ich nach diesen Turbulänzen in Deutschland angekommen.

00:05:25: Ich hatte... ...sechzehn Kilo extra Gewicht dabei, nämlich auf meinen Hüften.

00:05:31: Ich habe ordentlich zugelegt in Schiele.

00:05:33: Und ein kleiner Fun Fact!

00:05:35: Mein privater Spitzname oder familiärer Spitznamen ist Dickey.

00:05:38: Dickeys Hoppenstedt wie von Lurio Damals ist er entstanden, wo meine Mutter mit mir schwanger war.

00:05:45: Weil meine Eltern nicht wussten ob ich ein Junge oder ein Mädchen bin und deswegen haben sie immer mit dem Bauch mit Dicky Hoppenstedt gesprochen.

00:05:52: Das war nach Chile ein bisschen schwierig mich Dicky zu nennen weil ich wirklich ein bisschen moppelig war.

00:05:57: das erste und einzige Mal in meinem Leben Nichtsdestotrotz War auch das wieder eher mit Humor in meiner Familie so dass eben Wir Tränen gelacht haben mit der Vorstellung in so einer Kabinentolette, wenn dann mich jemand ruft Dickey und dann kommt wirklich da so eine kleine Kugel raus.

00:06:18: Also wir haben auch das wieder mit Humor und Lachen genommen und habe dann aber relativ schnell die Gewichte wieder runter bekommen durch mein normales Essen.

00:06:31: Das war jetzt keine Schwierigkeit für mich!

00:06:35: Was für mich eine Schwierigkeit war, war der Kultur-Schock.

00:06:39: Also ich bin nach Deutschland gekommen und eigentlich, ich wollte nicht in Deutschland sein.

00:06:43: Ich wollte wieder zurück nach Tiele wo das Leben einfach leicht war, wo ich gelacht habe, wo als normale Jugendliche einfach gelebt habe, keiner was von meiner Geschichte wusste, keiner mich mit besorgten Blick angeguckt hat weil es hat sich auch keiner Sorgen um mich gemacht weil ich war ja ein ganz normaler Jugendlicher Und da wollte ich wieder zurück.

00:07:11: Vor Chile hatten wir allerdings organisiert auf meinem Wunsch hin, dass ich nach Chile zehn Tage zu Hause bin und dann ins Internat gehe.

00:07:24: Allerdings wäre nicht ich, wenn ich mir ein spezielles Internat ausgesucht hätte nämlich auf Spiekauk.

00:07:31: Spiekawk ist eine kleine Insel die vor Deutschland liegt.

00:07:34: es gibt keine Autos auf dieser Insel Man lebt eben mit der Natur.

00:07:41: Also das Leben ist da einfach wirklich nochmal anders, dieses Internat hat hundert Schüler also auch wirklich klein und es hat aber den Satz oder das Motto leben lernen!

00:07:54: Und das passte wie Arsch auf einmal für mich weil worum's in meinem ganzen Leben sich immer gedreht hat war Erlebnisse schaffen, leben lernen Praxisnaß lernen.

00:08:07: Wie kann man leben?

00:08:08: Wie ist Leben einfacher, wie kann man es integrieren.

00:08:12: Wie kann mal mit der Natur leben.

00:08:13: also es passt.

00:08:14: und point zu dem was ich eben damals war.

00:08:20: Also waren meine ersten zehn Tage in Deutschland bei meiner Familie Wobei ich glaube ich ging denen mehr auf den Senkel als dass sie sich über mich so richtig gefreut haben weil ich eigentlich die ganze Zeit nur gesagt habe Ich möchte wieder nach Chile.

00:08:32: Ich hab gar keinen Bock hier mit euch zu sein Was natürlich überhaupt nichts mit den Personen zu tun hatte.

00:08:37: aber Wer schon mal einen Kulturschock erlebt hat, das ist heftig.

00:08:41: Also Kultureschock ist wirklich extrem heftig wenn man den durchlebt und nicht ohne Grund heißt es Kultorschock weil es ist wirklich dass man gar nicht bei vollem Bewusstsein da ist.

00:08:57: Ich habe mich in Deutschland überhaupt nicht die Zuhause gefühlt.

00:09:03: ich habe mir war aber klar dass ich auch nicht Thylänen bin also da zu Hause, ich war irgendwie heimatlos.

00:09:11: Ich war eigentlich nichts.

00:09:15: aber auch das hat mir wieder ein guter Lehrer weil ich habe gelernt dass mein Zuhause mein Körper ist.

00:09:23: Ich bin mein Zuhausen und das hat mich extrem unabhängig bis heute gemacht, dass ich wirklich als Zuhauser mich meinen Körper und meine Familie sehe.

00:09:34: also heute ist natürlich ist dazu gekommen mein Partner der meine Familie ist und jetzt solange noch mein Kind bei mir zu Hause lebt, natürlich auch mein Kind.

00:09:46: Aber in allererster Linie ist mein Zuhause meinen Körper Und das habe ich durch diesen Kulturschock gelernt.

00:09:53: Die Tage sind geflogen Ich kann mich an diese zehn Tage zu Hause gar nicht mehr erinnern.

00:10:00: Meine Erinnerung geht dann erst wieder los wo ich im Internat war.

00:10:08: Es war auf einmal, wenn man sich überlegt bei dem Austauschjahr sind viel mehr Mädchen als Jungs.

00:10:13: Auf einmal war ich in einer Umgebung wo viel mehr Jungs waren als Mädchen und auch wenn es Deutschland war bin ich direkt in den nächsten Kulturschock gekommen weil auf dieser Insel zu leben hat nichts damit zu tun wie ich in Wuppertal gelebt habe also dadurch dass es keine Autos gibt alles mit einem Fahrrad.

00:10:36: Ich hasse Fahrradfahren.

00:10:39: Man fährt auch nicht smooth mit dem Fahrrad, so wie heute mit diesem ganzen E-Bike.

00:10:42: Sondern man ist eben auch gegen Windstärke zehn Fahrrad gefahren.

00:10:46: Das heißt, man hat getrampelt und eigentlich ist man an einer Stelle stehen geblieben.

00:10:50: Super für meine Geduld!

00:10:52: Wie ihr euch erinnern könnt da habe ich ja nicht unbedingt hier geschrieben geschrien wo das vergeben wurde Und eben... man muss das Wetter nehmen wie es ist wenn man in die Stadt möchte also das Internat liegt außerhalb von diesen Dörfchen.

00:11:10: Ja, dann muss man eben bei Wind und Wetter fahren.

00:11:13: Dann ist man eben auch pitschnass.

00:11:15: So ja klar es gibt eben dann Regenkleidung.

00:11:18: aber ich sage euch ehrlich das bringt genauso viel wie also naja man kann's auch einfach lassen Dadurch dass wir auf dieser Insel waren man kommt eben auch nicht weg Man kann das Festland sehen Das macht noch mal psychologisch auch einfach echt viel wenn man das festlern sieht man sieht okay da ist gerade Blühende Leben und man hängt auf dieser Insel.

00:11:41: Einerseits total toll, weil in so einer Düne zu sitzen und dort zu lernen das hat schon total auch Stil macht auch mega Spaß ist aber trotzdem fürs Mindset auch noch mal eine andere Hausnummer.

00:11:58: Und statt mich dann mit diesen Gefühlen auseinanderzusetzen bin ich in den Fluchtmodus gegangen und habe alle Aufgaben genommen die man machen konnte in diesem Internat.

00:12:09: Ich war Ja, unter den Klassen Westen in meiner Klasse.

00:12:14: Dazu muss man sagen, in einer Klasse waren acht Schüler.

00:12:16: In meinem Englischleistungskurs waren wir zu zweit.

00:12:18: also es war jetzt auch nicht so schwer da Klassen Weste sein.

00:12:22: aber nein Spaß beiseite ich war wirklich richtig gut.

00:12:27: Ich habe die Nachhilfe in Sprachen gegeben.

00:12:33: Wir hatten ein kleines Museum über das Wattenmeer und ich hab die Führungen in diesem Museum gemacht.

00:12:39: Ich habe Tiere versorgt, ich habe mich um die Kleinen gekümmert.

00:12:44: Also wir hatten auch Kinder von der fünften Klasse an.

00:12:47: Darum hab' ich mich dann gekümpert.

00:12:49: Boah!

00:12:49: Ich glaub sogar Grundschule war es auch... ...ich kann mich nicht mehr erinnern.

00:12:52: Auf jeden Fall wirklich noch mit den kleinen habe ich mich beschäftigt.

00:12:57: In der Bootsbau-Gilder habe ich die Boote renoviert oder restauriert.

00:13:02: Ich habe meinen Bootsführerschein gemacht.

00:13:09: In der Schule ja umgekrempelt, wie ich jetzt so nicht sagen.

00:13:13: Aber ich habe schon auch mit dazu beigetragen dass eben Projekte nach vorne gekommen sind und Sachen sich geändert haben in der Schule.

00:13:21: also Ich war wirklich extrem aktiv hab kaum geschlafen Und hab mich Ja Also richtig so ein Workaholic ausgelebt ne?

00:13:32: Also ich war wirklich süchtig Nach Aufgaben was alles natürlich eine Verdrängung war.

00:13:38: glaube Ruhe hätte mir da mehr gut getan, aber in dem Moment wusste ich mir einfach auch nicht anders zu helfen.

00:13:44: Ich habe auch gar nicht bewusst mitgekriegt dass das jetzt Verdrängung war sondern hab mich einfach in diese Leistungen da rein gesteigert und ab alles eben im Perfektion versucht zu machen und ja... Das Ganze ist natürlich dann irgendwann gekippt.

00:14:00: In der Zeit gab es gerade so einen Klingelton, wo ein ansteigendes Piepen war.

00:14:05: Das war im ganzen Internat ständig zu hören und jeder hat dann getestet wer diesen Klingelton eben hören kann und ich dachte ach guck mal!

00:14:14: Ich habe wieder den Klingeln im Ohr pustekuchen das waren Tinnitus.

00:14:19: Somit hatte ich dann mit siebzehn oder achtzehn meinen ersten Tinnatus.

00:14:30: Damit war klar, dass Tensum was ich jetzt gerade fahre geht auf gar keinen Fall.

00:14:37: Also da wurde ziemlich schnell klar das funktioniert alles so nicht.

00:14:42: es macht mich krank wie ich da gerade lebe.

00:14:46: Es muss eine Veränderung her.

00:14:48: Meine Mutter hat mich dann da abgeholt.

00:14:51: Dann haben wir zuerst die Standardsachen gemacht wie Infusionen.

00:14:59: Ich hatte verschiedene Geräusche, die dann abgespielt wurden gegen diesen Tinnitus.

00:15:05: Und ich bin wirklich am Anfang... Ich hätte am liebsten wäre ich gegen eine Wand gelaufen mit diesem Tinnatus weil es hat mir fast mein Verstand gekostet dieses ständige Fiepen im Rohr.

00:15:16: und dann hat mir aber eine Psychologin den Tipp gegeben, mir Geschichten zu diesem Tintus überlegen.

00:15:26: Weil kurze Zeit später hatte ich auch einen zweiten Teenie-Tour, das heißt ich hatte dann zwei Geräusche.

00:15:31: Einmal so ein Faxgerät piepen und einmal so'n Zylophon, so'nen tiefes ja Zylophone-Geräusch.

00:15:41: Und sie sagte Denkt dir Geschichten dazu aus um mach es dir schön statt die ganze Zeit immer zu denken voll scheiße voll kacke.

00:15:51: ich kann nicht schlafen es nervt mich macht ihr schöne geschichten.

00:15:56: Und so habe ich mir zu dem Faxgerät vorgestellt, es kommt ein Liebesbrief mit ach den schönsten Worten.

00:16:06: Ein Mensch verehrt mich und gibt mir Tausende von Komplimenten und oh ich hab mich so gefreut immer wenn ich das Geräusch gehört habe weil dann kam eben ein schöner Liebes Brief durch das Fax-Gerät an Das Zylophone, da habe ich mir vorgestellt dass sich so im Amazonas bei den Native People bin ich mit denen wir tanzen ums Feuer trommeln und machen einen Kampftanz und holen diese ganze Stärke aus uns heraus.

00:16:38: Und es ist in der Gruppe, in der Gemeinschaft und das hat mir ganz viel Kraft gegeben sodass ich eben immer wenn ich dieses Zylophon gehört habe wieder mich an dieser urinstinkliche natürliche Kraft erinnert habe.

00:16:51: Und damit waren diese zwei Themen, also dieser Teenagers oder diese zwei verschiedenen Geräusche für mich überhaupt kein Problem.

00:16:59: Seit dem Tag gehörten die dazu wie meine Beine, wie meine Arme und es hat mich überhaupt nicht mehr gestört.

00:17:08: im Gegenteil ich habe immer ein Lächeln gekriegt wenn ich dieses Geräusch gehört habe.

00:17:13: Also vielleicht auch für dich wenn du mal einen Teenagers haben solltest macht dir eine schöne Geschichte.

00:17:18: Es wirklich ist ändert einfach alles.

00:17:23: Aber da war ja noch mehr.

00:17:26: Dadurch, dass ich einfach nur verdrängt habe stellte sich raus, das ich in einem Burnout gelandet war und einfach fix und fertig war.

00:17:33: Ich hab zu viel gemacht, ich hab mich nicht... ich hab das Ganze nicht verarbeitet mit Schiele und bin wirklich einfach psychisch zusammengebrochen und bin dann in ein Burn-Out, in eine leichte Depression gekommen.

00:17:47: Die hat sich dann aber immer weiterentwickelt.

00:17:50: zu einer ziemlich starken Depression stellte sich aber, also es war in dem Zeitpunkt, dass das noch in Ordnung war.

00:18:00: Es war klar, es war Depressionen, aber es war jetzt nicht irgendwie... Ja, das gar nichts mehr ging.

00:18:07: Also es ging dann nach nochmal ein paar Stufen weiter runter.

00:18:11: Aber es war klar okay irgendwas muss ich hier nochmal ändern.

00:18:14: und durch psychologische Betreuung stellte sie sich heraus ach nochmal Nestwärme wäre nochmal super noch mal so ein bisschen von zu Hause gepäppelt werden.

00:18:27: Dazu muss ich sagen, ich war immer ein Papakind.

00:18:29: bei uns war mein Papa der Hausmann und meine Mama war Arbeiten.

00:18:34: das heißt dass was viele mit ihrer Mama haben habe ich mit meinem Papa und mein Papa war zu der Zeit auf Mallorca Und wir hatten da eine Finca.

00:18:42: Mein Papa hat die Gäste versorgt und sich um die Häuser gekümmert und damit war klar okay Ich muss nochmal nach Mallorcan Und dadurch, dass ich ja spanisch fließen konnte war das für mich jetzt überhaupt gar kein Problem nach Mallorca zu gehen und da eben nochmal meine Schule dann zu Ende zu machen.

00:19:06: Ja wie ihr jetzt aus meinem Leben ja schon erfahrt habt nicht lange über die Probleme nachdenken sondern einfach machen.

00:19:14: also in den Weihnachtsferien sind wir dann zur Schule haben mich angemeldet angemeldet auf der Schule, bin nach Mallorca gezogen zu meinem Vater und bin dann da zur Schule gegangen.

00:19:29: Ja ich hatte nicht mit berechnet dass Mallorcas das Schulsystem auf Katalan beziehungsweise auf Mallorquin hat.

00:19:38: somit musste ich erstmal Katalan lernen und auch da noch mal den Dialekt oder Akzent vom Mallorquinen.

00:19:47: ja Es ist ein bisschen ähnlich zum Spanischen.

00:19:51: Es ist aber eben nicht spanisch, sondern eine Mischung aus Französisch und Spanisch so dass ich erstmal ne komplett neue Sprache lernen musste was schon mal erstes das ganze ein bisschen herausforderner gestaltet hat Und dazu auch nochmal Ja es jetzt nicht unbedingt gemacht hat dass alles Ich aufarbeiten konnte sondern eigentlich wieder mich in das nächste Projekt reingestürzt habe, nämlich Katalan zu lernen.

00:20:23: Ja was soll ich sagen?

00:20:25: Das ganze Projekt ist dann relativ schnell auch gescheitert, weil nicht so dass ich wirklich in eine schwere Depression gekommen bin mit Zwangsgedanken, mit Suizidalen Gedanken, mit einem Zwängen... Ich hatte hinterher ne Sozialphobie.

00:20:45: Kassen, also unter so Kassiertischen im Geschäft habe ich mich geduckt wenn jemand in den Laden reinkam.

00:20:51: Ich habe meine Tasche ständig ausgeräumt um zu gucken ob da alles drin ist dass sich nichts vergessen habe.

00:20:58: Ich hab... ach Gott!

00:21:02: Also wirklich richtig richtig schwere Depressionen.

00:21:06: damit war klar ich kann nicht auf Mallorca bleiben das es auch mein Vater ist nicht ausgebildet in diesem Fachbereich das heißt das war auch Die hätte er was tragen sollen, ich brauchte professionelle Hilfe.

00:21:19: Also wieder zurück nach Deutschland und da bin ich dann in eine Klinik gekommen, nämlich im Bayern.

00:21:30: Und diese Klinikum war aber ein bisschen anders als andere Kliniken weil es gab gar nicht so richtig die Therapieform Jetzt mit einer Gesprächstherapie oder Theater, was es da so alles gibt bei den psychosomatischen Kliniken.

00:21:50: Sondern es war sehr viel durch Kuscheln, durch Einfachhalten für einander Dasein – viel die Patienten unter sich, dass man sich eher miteinander beschäftigt hat und einfach Gemeinschaft gelebt hat.

00:22:05: Also das ganz andere Ansatz hat aber super funktioniert!

00:22:12: damaligen Mann, mein Ex-Mann kennengelernt der auch der Papa von meiner Tochter ist und habe da wirklich eine super Entwicklung auch hingelegt.

00:22:24: Ich habe viel in der Klinik lernen können und damit auch meine Depression so weit in Angriff nehmen können dass ich wieder alltagslebensfähig war und das war ja schon zu der Zeit wieder ein ganzes Stück nach oben.

00:22:41: Ich muss dazu sagen, in der Zeit habe ich Antidepressiva auch bekommen.

00:22:45: Ähm...ich nehme heute keine Antidepressiva mehr!

00:22:50: Ich habe nach der Geburt meiner Tochter die dann abgesetzt was ich euch in der nächsten Folge erzählen werde aber zu dem Zeitpunkt habe ich antidepressiver bekommen Was aus heutiger Kenntnislage natürlich schwierig ist.

00:23:04: klar für den Akutfall auf jeden Fall gut aber es hat natürlich auch wieder viel die Darmflora kaputt gemacht.

00:23:15: Aber wie gesagt, damals in so einem akuten Fall, wie ich es nun mal war, wo eben auch durchaus das Thema Suizid mit im Raum stand über Zwangsgedanken und Fubinen

00:23:27: etc.,

00:23:29: da war es wirklich eine Hilfe mit den Antidepressiven.

00:23:35: In der Zeit, muss ich dazu auch noch erzählen, hatte ich Hörgeräte durch den Tinnitus.

00:23:42: Hatte ich eben auch starken Hörverlust so dass sich Hör-Geräte in der Zeit auch hatte.

00:23:47: Schau mal Spoiler die besitze ich nicht mehr und ich hatte auch eine Brille.

00:23:54: Spoiler!

00:23:55: Ich müsste sie theoretisch tragen aber ich trage sie nicht und komme trotzdem super klar und würde auch sagen das ich echt gute Augen inzwischen habe Und ich hatte eine feste Zahnspange in der Zeit, und zwar meine zweite Feste-Zahnspanne.

00:24:11: Ich hatte als Jugendlicher eine festen Zahn-Spanne und dann haben sich aber meine Zähne verschoben wieder weil die Zungenposition nicht richtig war so dass wieder alle Zähnen nach vorne gegangen sind und ich die zweite Zahmspanne brauchte.

00:24:26: auch dazu werde ich in der nächsten Folge nochmal ein wenig ausführlicher erzählen euch gerne ersparen möchte.

00:24:38: Es gibt ganz andere Ansätze, falls dieses Thema dich interessieren sollte.

00:24:43: Auf jeden Fall in der Zeit hatte ich schon wirklich so einmal hier geschrieben zu allen Sachen womit man ein Mobbingopfer sein könnte.

00:24:51: aber aufgrund dessen wie meine Jugend oder meine Kindheit eben war ja das machte mir jetzt nicht unbedingt irgendwas aus es hat mich natürlich genervt aber ja war in Ordnung.

00:25:07: kurz danach bin ich dann schwanger geworden und das war das zweite Wunder oder wo er eben sich das Leben komplett geändert hat.

00:25:23: Keiner hat damit gerechnet, dass ich jemals Kinder bekommen kann.

00:25:27: meine Gynäkologin damals hat es überhaupt nicht für möglich gehalten, dass Ich Kinder mit meinen Erkrankungen überhaupt bekommen kann.

00:25:37: sie hat das mehrmals auch getestet Und dann beim Ultraschall wirklich, also sie war schon fast schockiert dass ich eben schwanger bin.

00:25:48: Weil dadurch das eben so viel erst mal Missbildung waren und dann aber auch eben Narbengewebe alles im kleinen Becken war eigentlich für sie vollkommen klar, dass ich keine Kinder bekommen kann.

00:26:02: Aber es hatte geklappt!

00:26:04: Ich war schwanger Da war ich zwanzig Jahre alt Also noch wirklich jung Ich hatte keine Ausbildung.

00:26:11: Ich hatte nichts, außer eben jetzt ein Kind und das Ganze war dann natürlich auch eine Risikoschwangerschaft.

00:26:23: da.

00:26:24: das Problem war ich durfte keine Wehen bekommen.

00:26:29: man darf nicht vergessen Nabengewebe ist nicht so elastisch wie normale Haut bedeutet überall wo eben eine Narbe ist haben wir Bewegungseinschränkungen.

00:26:42: Die Sorge war, wenn ich jetzt eben Presswenen bekomme wo wirklich viel Druck auf dem Beckenboden entstehen.

00:26:50: Dass die Narben reißen an meinem Po, an meinem Arfter dass ich einfach inkontinent bin und das auch bleibe weil man es nicht mehr reparieren kann Das heißt absolute Privo war, dass sich bloß keine Wenen bekommen.

00:27:08: Ich wäre wieder nicht ich Wenn ich mich als normale Schwangere gesehen hätte habe also alles mitgemacht, was man so machen kann.

00:27:15: Wir sind umgezogen!

00:27:17: Wir haben renoviert, Kisten geschleppt, Tapeten aufgeklebt... Ich hab alles mit gemacht und meine Tochter hat das auch wunderbar mitgenommen und mitgemagt.

00:27:28: Kleiner Fun Fact sie heißt Matilda.

00:27:30: Matilda heißt übersetzt die Kämpferin.

00:27:34: Den Namen habe ich ihr oder haben wir ihr damals gegeben?

00:27:37: weil sie eben richtig kämpfen musste mit mir in meinem Körper, mit meiner Geschichte und eben mit meinem Verhalten.

00:27:44: Und ich immer gesagt habe wenn Sie wirklich fürs Leben gemacht ist dann wird sie diese Schwangerschaft überstehen.

00:27:51: also für mich war immer ganz klar Ich werde jetzt nicht alles umändern in der Schwangersschaft nur weil ich schwanger bin sondern Wenn sie leben soll Dann wird sie das alles schaffen.

00:28:04: Ich war da sehr, sehr radikal und sehr hart.

00:28:06: Da werden jetzt auch viele aufschreien.

00:28:08: wie kannst du nur?

00:28:09: Das ist trotzdem meine Meinung gewesen weil ich eben der Meinung bin in der Natur überlebt eben auch nur der stärkste.

00:28:18: Und genau so habe ich die ganze Schwangerschaft eben auch weiter gelebt und habe es aber auch auf die Spitze getrieben.

00:28:29: Also da muss ich auch sagen, das würde ich heute anders machen, aber mit zwanzig ist man eben noch nicht so wirklich reif und klar im Kopf.

00:28:35: Ich bin in der siebten Monat den Kölner Dom hochgeladet und wieder runter.

00:28:43: Ja!

00:28:45: Ich gebe euch den Tipp macht das nicht.

00:28:47: Macht das nicht?

00:28:48: Weil die Folge dessen war dann Frühvehen Und wir waren im Supermarkt einkaufen und ich hatte immer viele Blähungen aufgrund meines Darmes, weil eben die Darmflora ja nicht ausgeglichen war und eine extreme Disbalance hatte.

00:29:06: Und hatte dann damals zu meinem Ex-Mann gesagt Boah!

00:29:09: Ich weiß es nicht!

00:29:09: Ich habe so Blähung!

00:29:12: Ich hab richtig irgendwie so ein Ziehen in den Bauch.

00:29:15: Glaubt ihr?

00:29:15: Ich wäre darauf gekommen dass das irgendwie wen sein könnten.

00:29:19: Nein!

00:29:19: Für mich war klar, ich muss einfach mal ein bisschen Luft ablassen und dann ist das Ganze wieder gut.

00:29:24: Und dann sagt er immer, dass es aber ziemlich rhythmisch wie du hier sagst, dass du irgendwie Schmerzen hast.

00:29:29: Meinst du nicht?

00:29:29: Das könnten weh'n

00:29:30: sein?!

00:29:32: Pfatsch mit Soße!

00:29:33: Das können doch keine Weh'en sein!

00:29:35: Ja okay... Es waren weh'.

00:29:37: Also wir dann ins Krankenhaus mit der Hebamme Die wollten mich dann wirklich die ganze Zeit im Krankenhaus lassen und da habe ich gesagt Leute, ich bin hoch traumatisiert mit dem Krankenhaus.

00:29:46: Auf gar keinen Fall bleibe ich hier ansatzweise mit euch auch nur einen Tag länger als ich irgendwie sein muss.

00:29:52: Vergiss es!

00:29:53: Ich geh wieder nach Hause.

00:29:55: Ja man sind wir nach Hause aber ich musste der Hebamme damals eben hoch unheilig versprechen dass sich wirklich liegen bleiben also Bett, Sofa alle zwei Tage einmal kurz duschen aber wirklich nur ultra kurz Und sonst nur auf Klo und wieder ab auf Sofa.

00:30:12: Das war dann meine letzten zwei Monate, zweieinhalb Monate wie ich dann die Schwangerschaft verbracht habe.

00:30:25: In der Zeit habe ich dann weil mir so langweilig war und mein Kopf wieder mehr Beschäftigung brauchte und damit eben man nicht jetzt wieder irgendwie in so eine Depression verfällt habe ich angefangen auf erstmal zu puzzeln, liegend.

00:30:42: Dann habe ich irgendwann angefangen auf den Kopf zu puzzlen also mir das Puzzle umzudrehen und eben dann das Bild Kopf auf dem Kopf stehend sozusagen zu puzzelen.

00:30:53: Und weil das noch immer alles zu langweilig war und mich einfach nicht ausgelastet hat, habe ich angefangen Berdensprache zu lernen.

00:31:02: Ich hab dann noch ja Gebärdensprache gelernt und so ist die Zeit relativ schnell verflogen am ersten März, der geplante Kaiserschnitt gemacht wurde und meine Tochter zur Welt gekommen ist.

00:31:22: Der Tag waren alle um uns rum angespannt und keiner hat es ausgesprochen.

00:31:29: aber alle hatten Angst dass sie irgendwelche Missbildungen vor mir hatte Und heute kann ich darüber lachen.

00:31:36: damals war's wirklich also Es war der Elefant im Raum weil jeder hatte sich Gedanken darüber gemacht Aber keiner hat es ausgesprochen.

00:31:48: Das war schon echt auch ziemlich hart.

00:31:50: und dann, wo sie auf die Welt gekommen ist das Erste was ich gefragt habe, hat sie ein Poloch?

00:31:54: Ich glaube die Frage haben auch die Ärzte Daniel nicht so oft gehört aber alles gut!

00:32:00: Sie war kerngesund.

00:32:02: Sie hatte überhaupt gar nichts von mir abbekommen und ist bis heute auch ein kerngesynder Mensch.

00:32:08: also... Ihr seht auch mit einer Geschichte, die vielleicht ein bisschen holperig losgegangen ist können trotzdem auch gesunde Kinder daraus entstehen.

00:32:20: Genau dann war ich Mama und die Hormone haben natürlich ihr bestes getan.

00:32:28: Ich habe so viel Glücksgefühle gehabt, ich war super gut drauf Keinen Anschein irgendwie von der Depression.

00:32:37: Ich habe nicht einen Erziehungskurs oder irgendwas gemacht, sondern hab alles intuitiv einfach gemacht in der Erziehungen.

00:32:42: Hab die Zeit einfach mit meinem Kind genossen.

00:32:47: Wir haben viel unternommen.

00:32:49: Wir waren... Ach Gott!

00:32:51: Wir haben auch da total unbedacht.

00:32:53: einfach schon wo sie ganz klein war sind wir die Alpen hochgewandert.

00:32:58: Wir ...haben einfach gelebt und die Zeit mit ihr genossen.

00:33:04: ich hab ganz normal gestillt.

00:33:07: Also wirklich, das war so das zweite Moment in meinem Leben wo ich mich ganz normal gefühlt habe.

00:33:12: Einmal ja in Chile und dann eben nach der Geburt meiner Tochter.

00:33:18: es lief einfach!

00:33:19: Es lief wunderbar bis zum fünften Monat.

00:33:24: Im fünsten Monat kam dann der nächste Schlag, das nächste Tief nämlich die Wochenbettdefresion.

00:33:32: Die hatte da bei mir wirklich richtig reingeknallt Und zwar auch so sehr, dass ich wirklich nichts mehr hinbekommen habe.

00:33:42: Also Duschen ging nicht mehr, Aufstehen ging nicht... Meine Tochter hat teilweise schreiend vor mir gestanden und ich hab' nicht mehr reagiert.

00:33:51: Es war die Hölle auf Erden!

00:33:55: Und es war für alle klar, oh Gott bitte lass es jetzt nicht ein Déjà-vu sein, das alles wieder von vorne anfängt.

00:34:03: Wir müssen agieren wir müssen sofort handeln.

00:34:06: Und damit ging es dann für mich in eine Tagesklinik, wo ich ja behandelt werden sollte.

00:34:17: Ich bin ehrlich das hatte mir nicht wirklich viel gebracht.

00:34:19: Für mich war das eher eine Beschäftigungstherapie und immer nur einstellen auf neue Medikamente noch mehr Medikamente.

00:34:25: und für mich war da klar, dass kann nicht der Weg sein!

00:34:28: Es kann nicht sein... die ganze Zeit nur mit Tabletten leben kann, dann ist das nicht der richtige Weg.

00:34:35: Also da war für mich schon klar Nein Leute hier läuft irgendwas richtig schief.

00:34:39: Das funktioniert so nicht.

00:34:42: Ich bin irgendwo falsch abgebogen aber ich wusste nicht wo ich falsch abgewogen bin in meinem Leben.

00:34:47: Aber irgendetwas lief nicht wie es laufen soll weil Für mich ergab es keinen Sinn Mit meinem Denken dass eben die Natur alles in Perfektion schon gemacht hat und alle Sinn ergibt in der Natur.

00:35:03: Er gab es für mich keinen Sinn, dass ich mit chemischen Stoffen nur überleben kann.

00:35:09: Nein!

00:35:10: Das wollte ich nicht akzeptieren.

00:35:12: das habe ich nicht acceptiert und hab wirklich noch mal geguckt.

00:35:15: okay was ist denn hier?

00:35:17: Was brauche ich?

00:35:18: Was sind meine Bedürfnisse?

00:35:20: wie lebe ich?

00:35:22: Und hab einfach nochmal eine Inventur gemacht, eine persönliche Inventour und habe geschaut wo stehe ich was ist hier?

00:35:31: Und festgestellt ne Leute.

00:35:32: Es ist einfach dass sich so gar nicht leben will und das es auch gar nicht meine Art und Weise ist die Sachen anzugehen.

00:35:39: in der Zeit hatte ich damals dieses Hartz IV bekommen und Ich hatte dann auch ein Gespräch nach der Geburt gegenüber saß.

00:35:52: Auf der anderen Seite vom Schreibtisch fragte mich dann ja, Frau Schüke wie sieht's denn aus für die nächsten drei Jahre?

00:36:00: Was möchten Sie denn machen?

00:36:01: und ich dachte Ja wenn meine Tochter eben ein halbes Jahr alt ist möchte ich gerne in die Ausbildung gehen.

00:36:06: Ich muss irgendwie was für mich machen.

00:36:08: Ich muss mich weiterentwickeln.

00:36:10: Ich kann nicht nur Mutter sein.

00:36:13: Das macht mich krank.

00:36:14: Und sie saß da und hat gelacht, hat die Arme vor ihrer Brust verschränkt und sagte, nein Frau Schülke.

00:36:21: Sie bleiben erst mal dreite Jahre zu Hause und sind einfach

00:36:26: Mutter.".

00:36:27: Und das war der Auslöser warum ich in diese Depression reingefallen bin.

00:36:31: weil für mich war ganz klar ja ich bin mit Mutter und Ich bin mit Herzmutter und ich mache alles für mein Kind.

00:36:39: aber ich kann nicht mich aufgeben.

00:36:41: Das geht nicht!

00:36:43: ein Leben.

00:36:44: Ich muss auch mich als Frau ausleben, ich muss mich als Friedrieke ausleben... ...ich muss was fürs Kollektiv machen!

00:36:50: Ich kann nicht nur mich vierundzwanzig Stunden um dieses Kind kümmern.

00:36:54: und das war dann nachdem ich es dann eben erarbeitet habe der Auslöser für mich dass sich in diese Depression gefallen bin weil ich einfach so hilflos mit dieser Aussage war.

00:37:05: und wir dürfen nicht vergessen ich war damals ein zwanzig.

00:37:08: das heißt Heute, glaube ich, hätte sich der Frau einfach am Vogel gezeigt und gesagt, du kannst mich mal kreuzweise.

00:37:13: Ich mach trotzdem.

00:37:15: Damals war es einfach, dass ich noch gar nicht das Selbstbewusstsein hatte um zu sagen oh Gott... also um zu sein nein stopp so will ich das nicht sondern bin dann in diesen Gedanken reingefallen oh Gott das Leben ist jetzt zu Ende!

00:37:27: Ich habe einfach kein Lebensinn mehr und ich hab auch keine Aufgabe und mich braucht auch.

00:37:31: außer dieses Kind braucht mich einfach keiner.

00:37:33: und also das war wirklich eine richtig harte Sinnkrise.

00:37:38: Und wo ich das erkannt habe, dass hier an der Hase gerade falsch abgebogen ist, konnte ich jetzt eben durch eigenes Aktivwerden wieder die Zügel in die Hand nehmen und wieder mein Leben steuern wie ich es für richtig hielt.

00:37:56: Und nicht dass jemand anders über mich verfügt.

00:38:00: Und ab da ging es nur noch aufwärts natürlich immer wieder auch mit kleinen Tiefen aber Das werde ich euch dann in der nächsten Folge erzählen, damit ihr seht wie es wieder zurück auf meinen bunten Weg ging und was ihr davon wieder weiter mitnehmen könnt.

00:38:20: für euch.

00:38:21: Ich wünsche euch einen wundervollen Tag!

00:38:23: Fühlt euch ganz doll gedrückt und bis bald.

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