#010 der Schülke Akte
Shownotes
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00:00:00: Hallo und herzlich willkommen bei Zurück ins bunte Leben.
00:00:04: Mein Name ist Frederike Schöke, ich bin Gesundheits- und Präventionscoach.
00:00:08: Ich nehme euch mit in individuelle Praxisgeschichten die ich wirklich erlebt habe und zeige euch wie individuell der Weg zurück ins bunten Leben sein kann.
00:00:18: Wir haben verschiedene Ausgangslagen und verschiedene Wege die dann wieder zu dem wahren Weg der Person führt.
00:00:27: Ja, schön dass du eingeschaltet hast.
00:00:29: Worum geht es heute?
00:00:32: Heute geht es um ein Thema was eigentlich fast alle Menschen betrifft zumindest in der westlichen Welt beziehungsweise in den Industrieländern und wir kennen das alle und mal für einen gewissen Zeitraum ist das auch absolut überhaupt gar kein Problem.
00:00:52: wovon ich rede ist das funktionieren.
00:00:55: Das wird allerdings ein Problem, sobald es wirklich immer ist.
00:01:01: Und dazu habe ich euch einen Fall mitgebracht, den habe ich vor einem Jahr betreut und es ging da um Jasmin.
00:01:12: Jasmin ist alleinerziehend von einer vierzehnjährigen Tochter und hat ein Familienhaus In einer Neubausiedlung hat ein Vollzeitjob und hat einen Partner, der allerdings nicht im Haushalt lebt.
00:01:36: Die treffen sich regelmäßig aber ist jetzt nicht als Assistenz oder Unterstützung im Alltag da.
00:01:42: wenn er dann mal einen Wochenende bei den beiden ist.
00:01:45: Dann hilft er auch aber eben jetzt nicht Vollzeit.
00:01:49: das heißt der Alltag ist schon dass sie arbeiten geht und danach sich eben um das Kind kümmert.
00:01:56: Und den Haushalt, dann abends schlafen geht und wieder aufsteht.
00:02:02: Dann fängt das ganze Spiel von vorne an.
00:02:05: Wo sie zu mir kam, sagte sie Friedrichke, Mir geht es gut!
00:02:08: Ich kann mich gar nicht jetzt richtig beklagen.
00:02:10: Ich habe keine Beschwerden in dem Sinne außer dass ich immer müde bin.
00:02:15: Ich bin immer erschöpft.
00:02:17: Ich fühle mich leer als wäre einfach nur eine Hülle.
00:02:22: Mir fehlt irgendwie extrem die Farbe im Leben.
00:02:26: Und ich habe oft Magenschmerzen, meine Verdauung funktioniert nicht richtig und irgendwie nach den Werten her bin ich gesund.
00:02:37: aber ich fühle mich einfach gar nicht richtig lebendig.
00:02:43: Jasmin war fünfunddreißig das heißt wir sind hier auch in einer Phase vom Leben.
00:02:48: wenn wir in unserem sieben Jahresrhythmus gucken Dann ist bei der fünfunddreißig eben, dass Menschen nochmal ja reflektieren und auch wie eine Inventur machen.
00:03:00: Und gucken wo stehen sie?
00:03:02: Was wollen Sie jetzt wirklich davon noch mitnehmen?
00:03:04: was wollen sie verändern?
00:03:07: sind sie auf dem richtigen Lebensweg?
00:03:09: also da kommen nochmal ganz viele Seinfragen und Sinnesfragen und das gleiche war bei Jasmin auch und für sie hat sich die Frage gestellt nur so zu funktionieren bis zur Rente, das kann doch irgendwie nicht alles vom Leben gewesen sein.
00:03:27: Aber sie hatte auch überhaupt gar keinen Ansatz.
00:03:29: also sie wusste überhaupt nicht wie sie damit umgehen soll dadurch dass sie alleine ziehen war jetzt natürlich auch das eben ihr Dreh- und Angelpunkt als Kind war neben dann der Arbeit um eben beide zu finanzieren Und Sie auch einfach so erschöpft war dass sie gar nicht mehr den Kopf dafür hatte, sich zu überlegen was sie denn für Alternativen machen könnte.
00:03:53: So und ich gehe ganz stark davon aus dass du mindestens eine Person in deinem Umfeld hast vielleicht bist du es auch selbst die genau dieses Leben lebt und ja wirklich in diesem Hamsterrad einfach funktioniert und das tag einen Tag aus teilweise wirklich über Jahrzehnte.
00:04:14: also Menschen können das wirklich lange aushalten und man muss auch dazu sagen, es gibt unterschiedliche Typen Menschen.
00:04:23: Es gibt Menschen die eine sehr hohe Stabilität im Leben einfordern.
00:04:28: für die ist so einen Alltag wirklich gold wert weil sie haben die Sicherheit Sie können sich immer an diesem Alltag entlang hangeln wissen genau was passiert.
00:04:37: also ich möchte auch hier nicht sagen dass für alle Menschen das Nicht gut ist sondern wir reden hier über jasmine.
00:04:45: Sie fühlte sich wie eine Hülle und hatte einfach das Gefühl, nee.
00:04:49: Also irgendwie muss ich was ändern.
00:04:50: aber was muss ich denn jetzt hier ändern?
00:04:53: Keine Ahnung!
00:04:55: So... Wo wir angefangen haben ist mein erster Schritt.
00:05:03: Ich höre mir an was die Person mir zu erzählen hat Das heißt bei meinen Erstgespräch lasse ich die Klienten immer von sich aus intuitiv erzählen.
00:05:13: Daran kann ich schon mal erst mal sehen Welche Themen sind überhaupt für Sie gerade relevant, präsent?
00:05:19: Weil das erzählen die Menschen dann eben auch von sich aus und nicht wenn ich einfach leite.
00:05:25: Dann leite ich natürlich zu den Sachen, die mich interessieren oder die Ich für wichtig empfinde.
00:05:30: aber so kann ich erstmal sehen was beschäftigt diese Person.
00:05:33: Und da es bei mir immer darum geht den individuellen Weg zu finden und zu schauen Von wo hole ich die Person ab Wo stehen wir grade ist für mich ganz wichtig dass sie am Anfang eben Nur einfach frei erzählt und ich nur zuhöre, mir Notizen mache.
00:05:50: Und danach wenn ich dann nicht alle meine Informationen habe die ich für wichtig erachte, dann frage ich nochmal nach.
00:06:00: Yasmin erzählte mir eigentlich auch ziemlich stichwortartig ihren Alltag.
00:06:07: also morgens aufstehen, Schulbrot fertig machen, Essen fertig machen... Für sich für Essen fertig machen, sich fertig machen.
00:06:15: Dann rüberfahren auf dem Weg zur Arbeit eben das Kind an der Schule vorbeibringen und absetzen dann weiter zum Büro dort dann arbeiten nachmittags eben kurz auf den Weg nach Hause einkaufen.
00:06:30: Dann mit Kind zuhause treffen manchmal noch irgendwas wie die Schule vorbereiten.
00:06:35: Dann geht das Kind alleine zum Sport dreimal die Woche.
00:06:39: In der Zeit macht sie dann den Haushalt, Wäsche waschen, saugen, wischen.
00:06:43: All das Ganze.
00:06:45: und dann macht sie Abendessen und wird zusammen Abend gegessen und dann geht es noch nach Augenblick aufs Sofa fernsehgucken ab ins Bett.
00:06:54: Und dass jeden Tag Wochenende sahen so aus, dass ausschlafen Frühstücken Dann Erledigungen machen Hausputzen Die Sachen die liegen geblieben sind, abarbeiten Und manchmal noch, vielleicht dann Samstagabend mal rausgehen mit Freunden.
00:07:13: Dann wurde aber auch ordentlich gesoffen so dass eigentlich der Sonntag dann schon wieder zum Ausmüchtern gebraucht wurde und da ging die Woche schon wieder von vorne los.
00:07:22: Zweimal im Jahr im Urlaub einen Sommerurlaub ein Winterurlaub...und das war's!
00:07:29: Und das jedes Jahr Schon.
00:07:33: nur an der Art, wie sie das erzählt hat.
00:07:35: Hat man gemerkt dass sie so gelangweilt davon ist weil es so vorhersehbar war.
00:07:40: also wirklich Also schon ich habe das jetzt versucht ein bisschen nachzumachen.
00:07:45: ihr hört diese Härte in der Stimme ihr hört dieses Das ist richtig ein abgrasen aber mit null Emotionen.
00:07:57: Na also da ist einfach Gar nichts an Emotionen.
00:07:59: beziehungsweise, ja es ist eben diese gelangweilte Emotion dieses Mh, genervt sein abgefuckt.
00:08:06: so dass Ja aber jetzt nicht irgendwie.
00:08:09: und dann ist das und das oder da mache ich dies und jenes.
00:08:13: Und gar nicht!
00:08:15: Und meine erste Frage war Jasmin wer bist du denn eigentlich?
00:08:20: Nur mit dieser Frage fing sie an zu weinen und sagte Friederike das weiß ich nicht.
00:08:25: Ich habe keine Ahnung wer ich bin Ich bin einfach in diesem Hamsterrad und ich sehe einfach nicht mehr, wie ich da irgendwie rauskomme.
00:08:35: Das heißt für uns war wir müssen gucken, wie kann sie sich wieder lebendig fühlen?
00:08:41: Mit Vierzehn muss man jetzt auch sagen ist dieses Kind eben auch soweit dass es auch mal zwischendurch alleine bleiben kann also auch ein sehr autarkes Kind.
00:08:49: das heißt wir hatten da schon auch nochmal andere Nachjustierungsfreiheiten die man jetzt eben nicht hat mit dem Zweijährigen.
00:08:57: Aber trotzdem mit vierzehn ist natürlich auch gerade so eine Pubertätzeit, wo viel Raum auch gebraucht wird zum Kommunizieren.
00:09:05: Zum Austauschen.
00:09:08: Meistens kommen die Kinder ja in der Zeit einfach aus dem Nichts.
00:09:11: Das ist jetzt nicht unbedingt so planbar.
00:09:13: und Ja!
00:09:15: So war das eben bei ihrer Tochter auch.
00:09:18: Und wir haben uns darauf geeinigt dass ich sie ein halbes Jahr begleite das Leben so umzugestalten, mit so wenig Mitteln wie möglich.
00:09:29: Also sie sagte auch, sie möchte eben jetzt nicht wegziehen, Job kündigen also ne?
00:09:37: Sondern wie kann Sie den Alltag die Sachen, die nicht verhandelbar sind, so gestalten oder drumherum gestalten dass es für sie aber leichter ist, dass es angenehmer ist und dass sie einfach wirklich viel mehr Spaß wieder hat lebendig fühlt, damit sie eben nicht krank wird.
00:09:58: Also auch das gehört zur Prävention.
00:10:00: Wo man jetzt wie gesagt vielleicht erst mal denkt naja es ist ja nur ein Luxusthema.
00:10:05: Nein!
00:10:05: Das gehört zu Prävenzion.
00:10:10: Und nach so einem Erstgespräch ist dann der Ablauf dass der erste Monat wirklich nur dafür ist, dass ich begleite.
00:10:19: Das heißt ich bekomme das Essen Entweder, dass man mir das aufschreibt oder am besten per Foto einfach.
00:10:28: Dass ich auch sehe wie groß sind denn die Portionen?
00:10:30: Was kriegt in der Körper da überhaupt zu essen?
00:10:33: In welcher Kombination, in welchem Verhältnis?
00:10:36: Wie viel wird getrunken?
00:10:38: Wann ist der Schlafrhythmus?
00:10:40: also wann geht man ins Bett, wann steht man auf?
00:10:44: Wie ist dieser Alltag?
00:10:45: was gibt es für Sport Themen, also Sporteinheiten, Bewegung.
00:10:52: Was sind die sozialen Kontakte?
00:10:54: Also wirklich, dass ich einfach mal erstmal eine Inventurmache von dem jetzigen Leben und mit in diesem Fall Jasmin zusammenschauere okay wo stehen wir?
00:11:05: Wo fangen wir an?
00:11:08: Und da war dann ziemlich schnell ziemlich klar das S-Verhalten auf gar keinem Fall passte zu dem was Jasmin am Tag einfach machte.
00:11:20: viel zu wenig gegessen dabei.
00:11:23: im ersten monat kam dann auch von ihr ja sie möchte eigentlich auch wieder ein bisschen straffer sein.
00:11:28: dazu muss man sagen jasmine war ich würde sagen in der heutigen zeit eine durchschnittliche weibliche körperfigur.
00:11:37: also nicht zu dünn nicht zu dick nicht komplett schwabbelig aber auch nicht ultra straff.
00:11:45: also so alles so sehr mittig sehr Durchschnitt und sie wollte aber eben, sie fühlte sich nicht mehr so wohl weil früher als Jugendliche beziehungsweise junge Erwachsene war vor der Geburt ihrer Tochter.
00:11:59: War sie richtig richtig straff Und Sie würde gerne wieder ein bisschen mehr Strafheit bekommen.
00:12:07: So es war sehr auffällig dass Es Sehr Gemüselastik ist.
00:12:14: also wir hatten kaum Hülsenfrüchte oder Fleisch, Käse... Also wir hatten fast keine Tiere.
00:12:26: Nein es war jetzt nicht vegan aber sehr sehr sehr wenig Tierische Produkte und von dem Gemüse sehr wenig Kohlenhydrate also wirklich viel Blatt.
00:12:42: Was war alles super gesund, aber einfach sehr wenig Energie gegeben hat.
00:12:47: Und wenn jemand sagt ich bin immer müde dann muss auf jeden Fall viel mehr Energie rein weil der Körper ist einfach sonst nicht... also woher soll er die Energie nehmen?
00:12:57: Dann war auffällig dass selbst obwohl wir gerade im Sommer waren sie kaum Tageslicht abbekommen hat.
00:13:06: Also sie ist morgens dann los, hat ihre Tour gemacht.
00:13:08: Hat dann im Büro gearbeitet, ist nach Hause gekommen und hat ihre Sachen gemacht.
00:13:13: Das heißt Sonnlicht hat sie kaum bekommen was auch ein richtig wichtiges Thema ist.
00:13:19: wenn wir über Erschöpfung reden Und über dieses Funktionsgefühl sprechen Dann sollten wir uns immer auf jeden Fall angucken wie viel Zeit verbringt diese Person draußen Die Sonne.
00:13:35: Das Gefährliche für uns ist es für uns gefährlich, wenn wir zu wenig Sonne haben.
00:13:39: Damit meine ich nicht den ganzen Tag wie manche Menschen am Strand liegen in ihrem Urlaub und wirklich in der prallen Sonne einen ganzen Tag verbringen das ist viel zu viel Strahlung sondern ein gesunder Umgang mit Sonne bedeutet man geht in die Sonne dann hat man aber vielleicht auch mal lange Sachen an oder eben dann mal für einen Moment ganz wenig Sachen an, dann geht man wieder in den Schatten.
00:14:04: Also ein gesunder Konsum ans Sonne und das war zum Beispiel bei ihr gar nicht.
00:14:12: also sie hat fast gar keine Sonne mitbekommen nur eben wenn sie vom Haus ins Auto eingestiegen ist oder vom Auto dann ins Büro oder vom Büro wieder raus.
00:14:23: Das waren wirklich nur ein paar Minuten am Tag.
00:14:28: Man sollte auf jeden Fall schon gucken, dass man ein paar Stunden draußen hinbekommt.
00:14:34: Dazu muss man sagen sie hatte die Option vom Home Office.
00:14:39: Sie hat das in dem Moment noch nicht benutzt aber diese Option hatten wir.
00:14:44: Das heißt erste Sache die wir im zweiten Monat umgestellt haben das kann ich ja schon mal vorwegnehmen ist das Büro nach draußen verlagern.
00:14:53: Dafür muss man jetzt auch nicht in der prallen Sonne sitzen, sondern da reicht es absolut wenn man unter dem Sonnenschirm sitzt.
00:14:58: Und aber die UV-Strahlung ist einfach wichtig für uns.
00:15:03: und genau das heißt wirklich gucken dass man so wenig wie möglich an hat, dass einfach die Haut viel Vitamin D dann auch produzieren kann und viel Sonne aufnehmen kann.
00:15:17: und genau also das zu dem Thema Licht und Sonne.
00:15:24: Genau, also zurück bei der Ernährung.
00:15:26: Da war eben auf jeden Fall super offensichtlich dass die Sachen waren zwar gesund die sie gegessen hat aber überhaupt nicht energiegebend wie sie es eben braucht.
00:15:36: das heißt wir mussten auf jeden fall hier nochmal nachjustieren dass wir viel mehr Energie dem Körper zufügen und Aber auch Proteine Also zum bauen von allen möglichen sachen im körper vor allem aber wo unser Fokus ja drauf lag auf die Hormone.
00:15:52: Wir brauchten viel mehr vielfältiges Protein und das auch bitte jeden
00:15:57: Tag.".
00:15:59: Das war, auf jeden Fall erstmal schon mal in der Ernährung was wir am Anfang umgestellt haben.
00:16:04: und schon nur das hat bewirkt dass sie nicht mehr neun Stunden geschlafen hat sondern runter kam auf sieben Stunden Schlaf die für sie vollkommen ausreichend war und auf einmal hatten wir schon zwei Stunden mehr Zeitkapazität im Tag, ohne dass wir irgendwas an Struktur umgestellt haben.
00:16:29: Einfach nur über die Ernährung!
00:16:31: Also dieser Dove-Spruch den wir früher immer von unseren Omas gehört haben oder ich habe dem vor meiner Oma gehört du bist was Du ist er isst einfach Gold wert so abgedroschen er sich anklingt der es einfach wirklich... könnte man in Goldener Schrift irgendwo hinschreiben.
00:16:52: Also ist super wichtig!
00:16:54: Mit der Ernährung können wir einfach schon so viel steuern, soviel anpeilen... also das ist einfach wirklich elementarwichtig für unseren Körper was wir essen weil nur damit kann er bauen und wenn ich keine Baustoffe habe dann wird die Baustelle einfach niemals fertig werden.
00:17:11: und dass es gleiche Prinzip gilt auch für den Körper.
00:17:18: Sie hatte zwischendurch immer auch relativ viel mit Pickeln zu tun und auch Pigmentstörungen.
00:17:27: Was immer auch ein Indiz ist, dass wir nochmal den Stoffwechsel uns anschauen müssen.
00:17:33: Wir hatten sehr unregelmäßige Mahlzeiten Das haben wir auch umgestellt das es eben regelmäßig am Tag drei Mahlzeit für sie gab morgens mittags abends.
00:17:48: Das hat dann eben hinterher für die Langzeit, also das ist ein Langzeithema.
00:17:52: Aber da merkte dann der Körper eben auch dass er sich darauf verlassen kann.
00:17:55: Das heißt auch diese Heißfungerattacken auf Süßigkeiten was danach mittags kam gingen dann erstens auch langsam weg und dieses Mittagstief ging auch weg.
00:18:07: Also na sie hatte immer so gegen zwei Uhr, dass sie gesagt hat Boah ich bin so müde Ich könnte jetzt einfach nur schlafen.
00:18:13: Ja das war weil der Körper zu wenig Energie hatte Da wäre ich auch müde, muss einmal kurz gehen.
00:18:22: Nein Scherz!
00:18:23: Zurück zu Yasmin.
00:18:27: Genau das war unser erster beziehungsweise zweiter Monat.
00:18:30: Währenddessen haben wir aber auch nochmal einer meiner Lieblingsübungen die eigentlich wirklich in jedem Coaching mache bzw es musste der Person passen also jemand große Angst vor dem Tod hat.
00:18:46: Mit dem ist das jetzt vielleicht nicht die beste Übung da, gibt es dann andere Übungen.
00:18:51: aber ich liebe es unendlich doll den Tod als Begleiter mit einzuladen.
00:18:57: also ich baue gerne mit den Leuten zusammen ein inneres Team für verschiedene Abteilung eben verschiedene Typen die einen von innen heraus beraten und einer dieser Berater den ich gerne ins Leben rufe is der Tod.
00:19:15: Jetzt kann man sagen, warum?
00:19:16: Was soll das sein?
00:19:18: und nein der Tod.
00:19:19: Und es ist doch ein Tabuthema du kannst auch nicht den Tod in den Alltag einladen was ich schon alles darüber gehört habe.
00:19:28: Doch also erstens wir freuen uns alle über Geburten dass die Leute sogar Tränen in den Augen haben.
00:19:37: wenn wir uns jetzt aber vorstellen Es wird nur Gebären Das geht nicht.
00:19:44: Es muss immer dafür auch jemand Platz machen, deswegen ist es wichtig dass Menschen sterben.
00:19:50: erstens zweitens alles ist endlich auch wir menschen auch wenn wir denken wir wären so krasse Lebewesen und weiß ich nicht was.
00:19:59: nein wir gehören genauso zur Natur und in der Natur hat alles eben auch ein Ende und das haben wir Menschen auch.
00:20:07: und drittens ist es auch für manche Menschen eben auch eine Erleichterung.
00:20:12: Also es ist ja, wenn man zum Beispiel eine Krankheit hat oder so.
00:20:16: Es ist auch wirklich eine Lösung.
00:20:18: und das Vierte in anderen Kulturen werden die Toten komplett mit integriert.
00:20:25: Es gibt Nationen, die jedes Jahr die Mumien wieder rausholen abstauben, mit denen dann zusammen Kaffee trinken oder Kuchen essen Bei anderen, die vergöttern die Toten und tanzen.
00:20:41: Bei anderen werden die Leichen im Wohnzimmer aufgebahnt Und es wird richtig darum Party gemacht.
00:20:47: also das ist etwas sehr deutsches dass wir das mit so einer schwere und und und Härte und und auch Taburisierung irgendwie annehmen.
00:20:57: und für mich ist ne das passt für mich überhaupt nicht in mein Wertesystem oder in meinen Lebenskonzept und halte ich auch für keine gesunde Einstellung.
00:21:07: Für mich ist immer wichtig, man darf natürlich Respekt vor dem Tod haben und solche Sachen gar keine Frage.
00:21:13: Aber der Tod macht eigentlich erst das Leben lebendig!
00:21:19: Wie meine ich das?
00:21:20: Wenn ich mir bewusst mache dass ich in jedem Moment jetzt auch wie viele Minuten jetzt gerade vergehen sie werden nie wieder zurückkommen.
00:21:31: Es wird im Leben nie so sein, dass du auf einmal mehr Zeit bekommst.
00:21:36: Zeit ist das in meinen Augen aller aller Wertvollste was wir haben weil es ist zu unendlich endlich.
00:21:45: Immer verstreicht gerade Zeit und das mache ich mir aber erst durch den Tod bewusst.
00:21:55: Ich bin jetzt nicht so ein großer Freund von.
00:21:58: Lebe den Tag als wär's dein letzter, weil dann kommt man auch nicht wirklich vom Fleck und ich finde es geht hier auch wieder um die Balance.
00:22:04: Deswegen lade ich den Tod gerne als Berater ein.
00:22:08: aber eben nicht dass sich jetzt sage ey ist doch scheiß darauf was morgen ist.
00:22:13: mach einfach jetzt alles als wärs jetzt sein letzter Tag.
00:22:16: gib alles Geld aus und kündige deinen Job.
00:22:20: egal mach was du willst Weil morgen ist ja sowieso dann Feierabend.
00:22:25: Nein, davon halte ich auch nichts sondern die Mitte davon dass man eben sagt okay mein Leben ist endlich was will ich alles erleben?
00:22:35: Wofür stehe ich überhaupt?
00:22:37: Was ist so meine Überschrift des Lebens?
00:22:39: Was is mein Fixstern?
00:22:40: und wenn man diese grobe Perspektive hat kann man mit einem inneren Kompass ins Detail gehen und wirklich von da nachjustieren und richtig im Leben steuern.
00:22:52: Ich sehe das Ganze immer als Reise und stellen mir da immer gerne so ein Segelschiff vor, wo man dann eben im Ozean ist oder mitten auf dem Ozeaan ist.
00:23:02: Und wenn man die Orientierung verloren hat, dann hat man aber immer diesen Fickstern am Himmel, der heller leuchtet als alle anderen.
00:23:12: So kann ich schon mal grob navigieren.
00:23:15: Dann habe ich den Kompass.
00:23:16: Wenn es wieder Tageslicht ist, auf meinem Kompass eben navigieren.
00:23:21: Und das Gleiche sehe ich für die Gesundheit und fürs Leben, und für uns Menschen, dass ich mit dem Tod zusammen gerne diesen Fixstern er arbeite.
00:23:33: Das ist so die grobe Navigationshilfe.
00:23:37: Dann kommt die Feine wo es dann auch nochmal Umwerte, Glaubenssätze, innere Haltung, Meinungen... Lebenssituationen, Umstände.
00:23:49: All das Ganze wo dann eben noch mal fein justiert wird.
00:23:54: und bei Yasmin war ziemlich klar sie hatten gar keinen... Also es gab einfach keine Navigation außer jeden Tag diesen Rhythmus abspulen.
00:24:06: aber wofür sie jetzt hier ist was der Tod ihr raten würde?
00:24:12: Das war alles überhaupt nicht klar.
00:24:13: also haben wir eine Bekanntschaft mit dem Tod geschlossen und haben erarbeitet, was sie machen würde wenn sie jetzt eben nur noch eine bestimmte Zeit zu leben hätte.
00:24:25: Und wenn Menschen sich bewusst machen das jetzt bald der Tod kommt dann kommen Sie wirklich an die Essenz von Ihren Wünschen.
00:24:33: Das kann von bis sein.
00:24:35: ich habe über.
00:24:36: Ich bin die ganze Zeit auf Konzerten und reise durch die Welt.
00:24:40: Ich bin komplett alleine in einer Waldbude, ich bin mit meinem Partner auf dem Reisfeld in der Villa.
00:24:49: Mit einem Pool über... Ich lerne die ganze Zeit über, ich reise die ganzezeit mit meinen Partner durch die Welt über.
00:24:58: Ich bin zu Hause im engsten Kreis meiner Familie.
00:25:02: Ach!
00:25:02: Ich habe wirklich schon alles Mögliche an Fixsterren gehört.
00:25:07: das ist also so individuell wie der Fingerabdruck Und bei Yasmin war, dass sie ihr Fixstern war.
00:25:13: Sie möchte gerne die Welt erkunden und in einer Gemeinschaft sein.
00:25:19: Sie wollte ein Dorfleben haben und zwischendurch aber eben auch mal aus diesem Dorflebens raus und die Welt erkunden.
00:25:29: Ja ich würde sagen das waren jetzt relativ fern von dem was wir hatten.
00:25:34: In dieser Neubausiedlung kannte ihre Nachbarn überhaupt nicht.
00:25:38: Also außer an einen guten Tag war da noch nie irgendwas geschehen.
00:25:43: und reisen ja zweimal im Jahr aber immer zu den gleichen Sachen.
00:25:50: Im Sommer ging es immer nach Mallorca, wenns ganz verrückt wurde dann war's mal einmal Ibiza, aber das wars!
00:25:58: Und im Winter gings immer in die Berge zum ski-und snowboard fahren.
00:26:05: Also vom Wegen die Welt erkunden hatten wir nicht und in einer Dorfgemeinschaft leben hatten wir auch nicht.
00:26:10: Das heißt, wir hatten hier schon mal ganz klare Indizien was auf jeden Fall in ihrem Leben wir umändern müssen Auf den unterschiedlichen Ebenen.
00:26:19: also erstens okay Mal ein bisschen mutiger sein einfach woanders hinzufahren Und aber auch eben sich mal mit der Gemeinschaft Ja auseinanderzusetzen.
00:26:30: vielleicht gibt es ja Leute in dieser Neubausiedlung, mit denen man eben so ein Dorfleben anfangen kann zu kreieren.
00:26:40: Jetzt kann man sagen ja das ist ja alles total klar und wir sind dann nicht alleine darauf gekommen.
00:26:45: Leute!
00:26:46: Wenn wir im Funktionsmodus sind, dann isst Denken nicht mehr möglich.
00:26:51: Das ist einfach ein Schutzmechanismus von unserem Körper wenn dieser Funktion Modus ist ja im Endeffekt einen Überlebensmodus.
00:26:59: Das heißt das Nervensystem ist vollkommen überreizt Und schaltet nur noch auf die minimalsten Versorgung und die minimalisten Funktionen, die wir im Körper haben.
00:27:11: Einfach nur um zu überleben bedeutet da werden nur noch diese Sachen gemacht, die elementar wichtig sind.
00:27:18: aber denken und schon über abstraktete Sachen nachdenken gehört auf jeden Fall nicht dazu.
00:27:24: das heißt mit dieser Übung kann man einmal erst überhaupt diese grobe Richtung für sich erarbeiten.
00:27:35: Wie gesagt, das ist dann eine super grobe Idee.
00:27:40: Da muss man dann eben noch mal hinterher weiter im Detail gucken und dann fein nachjustieren.
00:27:45: aber wir hatten jetzt schon einmal zwei Ansatzpunkte.
00:27:48: beziehungsweise wenn wir die Ernährung noch nehmen die wir vorher umgestellt haben hatten wir schon drei Sachen die wir jetzt im Leben auf jeden Fall umändern wollten.
00:27:56: Und dementsprechend hat sie dann angefangen und hat ein Kuchen gebacken und es einfach mit diesen Kuchen also auch vollkommen außerhalb ihrer Komfortzone, weil sie eigentlich auch eher ein Schüchternatyp war.
00:28:08: Zu den Nachbarn gegangen und hat gesagt hey ich hab Kuchen gemacht guten Tag!
00:28:11: Ich bin die Nachbarin von nebenan, ich bin Jasmin.
00:28:14: Hab dir Bock kuchen zu essen?
00:28:16: Und es ist ja so oft dass wir uns Sachen so schwer vorstellen und manchmal ist dann einfach machen Es könnte ja gut werden, wirklich einer der besten Ratschläge die man geben kann.
00:28:29: Und das war in diesem Fall genau so weil die Nachbarn waren total glücklich dass Jasmin jetzt kamen haben sich tierisch gefreut.
00:28:38: wir Menschen sind nun mal soziale Wesen Wir lieben Gemeinschaft und Auch die waren einfach zu schüchtern.
00:28:46: Vielleicht waren sie auch zu sehr im Funktionieren, aber sie sind eben auch nicht auf die Idee gekommen.
00:28:51: und so haben die dann wirklich nach Jahren ich weiß jetzt nicht wie vier Jahre sie da gelebt hat, aber wirklich nach jahren das erste mal Kontakt gehabt und haben festgestellt hey das ist ja richtig cool!
00:29:01: Und ab da war einfach schon ein bisschen dieses wie ich es jetzt ja auch hier gerade lebe dieses hin und her tauschen mit den Nachbarn.
00:29:10: na der eine hatte dann eben die haben jetzt alle nichts angepflanzt aber eben von den einkäufen oder dann war hinterher hat sich herausgestellt dass Jasmin dann irgendwie zum Beispiel ein bestimmtes Gericht sehr gerne mochte von der Nachbarin.
00:29:26: Das heißt, sie hat dann immer zwei extra Portionen mitgekocht und hat das dann rüber gegeben genauso andersrum.
00:29:32: Jasmin hat dann irgendwie wenn sie beim Einkaufen irgendwas sah was die Nachbarn mögen, hat sie das mitgebracht und so wurde eben immer mehr schon mal dieses Dorfgefühl worum es eigentlich ergeht, wenn jemand über einen Dorf spricht, schon ein bisschen mehr gelebt.
00:29:49: Das hat dann eben immer mehr Kreise gezogen.
00:29:51: Sie hat in der Nachbarschaft das immer wieder mal als neues Projekt gemacht und hat Leute eingeladen, mit einem Kuchen an Türen geklingelt.
00:30:02: Und wie es so ist natürlich ist jetzt nicht bei allen direkt eine Freundschaft entstanden oder sonst irgendwas aber es ist eine Gemeinschaft entstanden.
00:30:12: Manchmal muss man in Anführungsstrichen der Anführer sein, damit etwas ins Rollen kommt.
00:30:18: Weil so viele einfach mit Funktionieren beschäftigt sind und Jasmin blühte richtig auf erstens dieser Nervenkitzel irgendwo hinzugehen wird man jetzt mit offenen Armen begrüßt er reserviert wie ist das?
00:30:33: Wie würde es sein was sind das für Leute wer wohnt denn da eigentlich?
00:30:38: Aber auch eben sich so lebendig fühlen, indem man dann neue Kontakte gefunden hat.
00:30:44: Und dieses Gemeinschaftsleben einfach auch im Miniaturformat aber schon mal überhaupt leben konnte.
00:30:51: und das war der erste kleine Funken.
00:30:54: also ich sage ja auch immer es geht darum wieder euer Strahlen zurückzufinden.
00:31:00: Da war so das erste Mal, dass ein Milifunken ganz kurz einmal sichtbar war und aus dieser grauen Höhle doch so ein kleiner Lichtschein kam.
00:31:09: Und dann zwar auch relativ schnell wieder zurück ins Funktionieren aber wir hatten schon mal einen riesen Schalter umgelegt im Alltagsleben weil jetzt war das Begrüßen auf der Straße ein ganz anderes.
00:31:25: man hat vielleicht zwischendurch gesprochen ach ich habe gerade Tochter XY zum Ballett gebracht.
00:31:30: Ja, ach ich komme gerade vom Einkaufen.
00:31:32: Ach ja!
00:31:33: Ich habe grade mit dem Peter gesprochen bla bla bla.
00:31:36: Also auf einmal sind Gespräche entstanden und vorher hatte sie aber eigentlich nur die Gespräche zu Hause mit ihrer Tochter oder eben im Büro mit Kollegen oder wenn Sie mit Kunden irgendwie im Kontakt war.
00:31:50: Aber eben nicht diese diese Gespräche, die uns ein Lächeln ins Gesicht zaubern.
00:31:56: Ich glaube wir wissen alle wovon ich spreche!
00:31:58: Ich kann es gar nicht richtig formulieren weil es ein Gefühl ist aber dieses Gefühl ist da entstanden und das hat dann auch wiederum als Konsequenz gehabt dass einfach sie gerne zwischendurch nur mal eben den Müll rausgebringen gegangen ist oder die Terrasse gefegt hat gereinigt hat oder so was, weil das alles Momente waren wo die Chance war dass man sich eben über den Weg läuft und dann wurde aus dieser To-do dieses ich muss jetzt noch den Eingang sauber machen.
00:32:34: Wurde auf einmal ein hey vielleicht treffe ich ja irgendjemanden?
00:32:37: Oder dann dass eben die Nachbarin sagt hör mal wenn du gleich fertig bist kommst rüber trinken wir einen Kaffee zusammen.
00:32:43: Und das sind diese Minimumente, worum es eigentlich im Leben geht die uns so lebendig spüren lassen.
00:32:51: Die wir aber ganz oft in diesem Funktionsmodus vergessen.
00:32:55: und Das war einfach schon wirklich schön zu sehen dass sie mehr Gemeinschaft gelebt hat weniger im funktionieren und Wie gesagt dadurch dass sie eben auch zwei Stunden weniger schlaf braucht da einfach nochmal zwei stunden mehr Im alltag hatte.
00:33:12: Jetzt war die Frage, was macht man damit?
00:33:16: Man könnte ja neue To-dos reinmachen.
00:33:18: Dann schafft man auch mehr.
00:33:19: und da haben wir uns aber dann in der Arbeit zusammen bewusst entgegen entschlossen und haben gesagt nein diese zwei Stunden werden fürs Sein benutzt bedeutet es geht um Persönlichkeitsentfaltung, Persönlichkeit leben.
00:33:36: also Ja, was kannst du machen damit du dich lebendig fühlst?
00:33:43: Und dann sagte sie, weißt du das Interessante ist.
00:33:47: Obwohl ich jetzt in meiner Gemeinschaft bin und ich vorher ja fast die ganze Zeit nur für mich alleine war habe ich nie etwas für mich gemacht.
00:34:01: also Sie hatte zwar Zeit alleine aber diese zeit hat sie nie für sich genutzt.
00:34:08: Ich würde das so gerne für mich nutzen, aber was kann ich machen?
00:34:12: Weil mir fällt überhaupt nicht ein, was ich machen könnte.
00:34:14: Und dann sind wir Ideen durchgegangen und es stellt sich dann raus dass eigentlich das malen sie würde gerne bisschen mehr malen Aber sie hatte das Gefühl Sie können nicht malen.
00:34:26: Dann habe ich gesagt okay pass auf hol dir einfach Mal Sachen wo was intuitiv kommt ob das Kreiden sind ob das Wassermahlfarbe ist Ölfarbe ist, ob das Ölpastel oder sonst was.
00:34:42: Es ist wirklich total egal einfach womit man malen kann und Papier.
00:34:48: Und dann machst du einfach dass du wirklich deine Hand einfach führen lässt und selbst wenn es nur Krikkelkackel ist einfach nur mal ein paar Minuten auf diesem Blatt eben rumzumalen.
00:35:00: Und sie war total Feuer und Flamme von dieser Idee Und hat dann angefangen eben morgens einfach ein bisschen zu malen, manchmal auch abends.
00:35:11: Also es war jetzt nicht urzeitbedingt und Hat festgestellt wie gut ihr das tut Einfach diese farben auf dem blatt zu sehen also aus den.
00:35:23: sie hat mir dann Fotos geschickt und man konnte wirklich eine entwicklung sehen.
00:35:26: am Anfang mit einem stift einfach die ganze zeit irgendwelche form auf diesem glatt auf dieses blatt gemalt und Es war wirklich noch sehr Statisch, so wie sie ihre Stichwort-Liste am Anfang runtergerasselt hat.
00:35:42: So war ungefähr auch das Gemalte und es wurde immer abstrakter vom Bild zu Bild und immer bunter.
00:35:52: Und auch man hat gesehen Sie hatte so ich weiß gar nicht wieso was heißt Ich glaube Es sind Ölkreiden Die Wachsmaler aber für Erwachsene sozusagen.
00:36:03: Und am Anfang hat sie die richtig fest über das Blatt gezogen und man hat gesehen, mit wie viel Kraft sie gearbeitet hat.
00:36:10: Das wurde immer feiner, immer weicher, immer sanfter, immer zarter.
00:36:15: Man konnte auf diesem Blatt erkennen von Tag zu Tag, wie es immer mehr emotionaler wurde, wie sie gemalt hat.
00:36:26: Dann sagte sie auch zu mir, Friedrieke, dass ist für mich wie Therapie diese Farben zu sehen, sich verfärben und eben wenn ich drücke oder sanfter bin, dass ich auch ein bisschen das verwischen kann.
00:36:40: Und also sie blüte richtig auf und das waren wirklich nur paar Minuten.
00:36:45: Also sie hat jetzt nicht da Stunden am Tag gemalt sondern wirklich nur ein paar Minuten am Tag.
00:36:51: aber das gab ihr einfach so viel... Sie sagte manchmal mische ich einfach Farben und mir laufen die Tränen!
00:36:58: Ich weiß gar nicht warum diese Träne laufen.
00:37:02: Und natürlich gibt es eine wissenschaftliche Erklärung, nicht ohne Grund gibt das auch Gestaltungstherapie und Maltherapie.
00:37:12: Weil es hat etwas Therapeutisches durch diese Farben können wir Emotionen oder gespeicherte Dinge aus unserem Körper abgeben.
00:37:21: Durch die Handbewegungen macht viel im Gehirn zum Inputverarbeitung.
00:37:27: Das heißt da passiert einfach unglaublich viel mit dem Nervensystem Und es gibt nicht ohne Grund eben auch Farbtherapie, weil Farben eine Wirkung auf uns haben wenn wir sie sehen.
00:37:39: Das hat sich natürlich dann jeden Tag praktiziert und damit auch an sich gearbeitet.
00:37:46: Es ist natürlich genau so eine Persönlichkeitsentwicklungsarbeit wie eine Gesprächstherapie nur eben auf einer unbewussten Ebene wo's einfach über das Nervensystem läuft.
00:37:59: Währenddessen haben wir eben erstmal auch diese Coaching-Einheiten gehabt, aber wie ich jetzt langsam auch erfahren habe, ich arbeite immer sehr körperorientiert.
00:38:08: Das heißt bei mir ist immer Fällenkreis mit dabei dass man neue Bewegungsmuster eben auch erlernt das man Bewegung erspürt, dass man Bewegungen erkundet und seinen eigenen Körper mit mehr Bewusstheit erfährt einfach auch wieder spielt, also ins gehörnengerechte Lernen kommt in dem man einfach erkundet und ausprobiert.
00:38:34: Und dann merkt, ach guck mal das ist viel leichter und das ist schwerer.
00:38:39: Also wirklich einfach durch Erfahrung lernen!
00:38:46: Jetzt kann man sagen ja wieso?
00:38:47: Sie hat ja nichts am Bewegungsapparat.
00:38:50: Warum soll man dann Bewegung machen?
00:38:52: weil Bewegungen in unserem Stammhöhren sitzen?
00:38:57: Ursprungsgehören, das Reptilien gehören.
00:38:59: Das ist der älteste Teil unseres Gehirns und da sitzt eben das Bewegungszentrum.
00:39:05: Das bedeutet wenn ich über Bewegungen arbeite also wenn ich Bewegung eben praktiziere arbeite ich auch in allen anderen Hirnarealen.
00:39:16: Also dass auch unser modernes Gehirn, unser abstraktes Gehörn wird da eben auch angesprochen.
00:39:21: dann und auch das limbische System.
00:39:25: Das heißt die Verankerung wird aktiviert und ich arbeite wirklich mit dem Nervensystem, also mit dem richtig urinstinklichen Boß um Fight or Flight Modus geht.
00:39:35: Genau da setzt diese Bewegung an und dadurch finde ich es elementar wichtig auch wenn ich eben über Psychoemotionale Themen spreche oder wenn's um solche Sachen in der Praxis geht oder eben auch zu Lebensveränderungen, finde ich die Bewegung unglaublich wichtig und da meine ich jetzt nicht unbedingt immer so diese Fitness-Ecke mit.
00:39:59: Die ist auch super wichtig weil sie auch im mentalen was verändert aber eben auch dieses sanfte Erkunden und in sich ankommen und wirklich auch nochmal zu erkennen wer bin ich?
00:40:10: Was bin ich wie bin ich Wie bewege ich mich?
00:40:13: Wie sind meine Haltung?
00:40:15: Weil das einfach auf allen anderen Ebenen ein Riesen Einfluss auch hat.
00:40:23: Genau und das war mit dem Malen kombiniert, also wir haben jede Woche auch Feldenkreis gemacht und das hat einfach ja sehr große Auswirkungen schon in ihr Denkverhalten gehabt, also in ihr denken und ihr Verhalten.
00:40:40: so Ja genau Dann war, dass sie sagte, boah Friedrich geht so langsam anfangen mich auch zwischendurch immer wieder mal lebendig zu fühlen.
00:40:52: Ich hab das Gefühl, es passt irgendwie alles gar nicht.
00:40:55: Aber ich brauch eine neue Frisur.
00:40:57: Irgendwie ist das so, weiß ich nicht, irgendwie passt das alles nicht.
00:41:02: und das ist etwas sehr Typisches worüber man ja in der Gesellschaft immer recht viel lacht, dass Frauen wenn grundlegend sich was im Leben verändert oder ein neues Lebenskapitel anfängt, dass die Frauen dann eben ihre Frisuren ändern Und ich würde das gar nicht so belächeln, sondern es ist einfach oft dieses Ich schneide altes ab.
00:41:26: Also da geht's wirklich auch eher um dieses Ritual.
00:41:29: Ich schneid ealtes ab weil in den Haaren viel von uns gespeichert ist.
00:41:34: Das ist Fakt!
00:41:36: Fast alles was wir in uns aufnehmen wird irgendwann wieder sichtbar.
00:41:41: Und wenn ich aber eben merke, boah, ich habe so eine Lebensveränderung und ich räume richtig auf.
00:41:46: Ich miste aus, ich sortiere, ich richte neu ein, dann will auch den alten Ballast von mir
00:41:53: loswerden.".
00:41:54: Da macht es wirklich Sinn, wenn Menschen mit so einer Idee kommen das auch ernst zu nehmen?
00:41:59: Ich halte das immer für einen Ruf aus dem Inneren und finde da sollte man dann auch immer den Körper mit unterstützen bedeutet Man kann natürlich eben sowas machen wie Haare schneiden oder so was, umstyling ist auf jeden Fall auch eine super Idee.
00:42:17: Ich bin aber auch ein Freund davon wirklich einmal auch im Darm richtig leer zu machen also richtig aufzuräumen und auch obwohl wir am Anfang noch gar nicht die Planung hatten dass eine Darmreise mit in diesem Coaching sein soll war da der Moment wo wir beide gesagt haben ne komm Lass uns mal jetzt drei Wochen einmal eine Darmreise machen und wirklich einmal aufräumen.
00:42:38: Und wie soll ein Reset machen?
00:42:41: Gar nicht unbedingt für den Körper, der jetzt nicht so sehr danach geschrien hat sondern wirklich auch für die mentale Reinigung.
00:42:49: Das Gehirn ist ja eben auch extrem stark mit dem... Entschuldigung, der Darm ist extrem stark verbunden und dementsprechend beeinflusst unser Darm auch unser Gehirnen und unser Denken.
00:43:02: Und hier war einfach der Moment wo wir gesagt haben ne, wir müssen einfach nochmal mehr Ordnung reinbringen noch mal mehr reinigen bevor wir weiter aufbauen.
00:43:14: und da seht ihr man kann solche Coachings gar nicht in der Tiefe planen, weil manchmal kommen einfach auch andere Sachen vom Körper und dann muss man da eben auch drauf eingehen.
00:43:24: Also es sind eben sehr individuelle Wege jeder braucht was anderes.
00:43:29: und hier war eben dann der Moment wo wir gesagt haben ne wir machen jetzt trotzdem noch mal eine Darmreise und dementsprechend war dann das in der Zeit nur basisch gegessen wurde sehr Pflanzen bezogen Genau, ja die ganzen Substanzen von der Darmreise eben genommen wurden und Darmspülungen auch stattgefunden haben.
00:43:57: Und einmal aufgeräumt wurde.
00:44:00: Es sind drei Wochen und während dieser Darm-Reise sagte sie auch zu mir, boah es ist Wahnsinn wie auf einmal Der Nebel aus dem Kopf geht!
00:44:09: Mir war gar nicht bewusst dass ich so viel Nebel im Kopf habe.
00:44:14: Sie hat das erste Mal seit Jahren das Gefühl dass sie wieder klar denken kann.
00:44:20: Und manchmal ist es so, dass wir erst mitbekommen was wir eigentlich für den Zustand haben wenn wir diesen Zustand loslassen oder auflösen.
00:44:31: und das war genau der Fall jetzt gerade bei Jasmin.
00:44:34: Sie konnte gar nicht klardenken weil der Nebel so stark im Kopf war.
00:44:39: Sie hat's aber weiß einfach über Jahre Jahrzehnte so wahr gar nicht wahrgenommen, dass das dieser Ist-Zustand von ihr ist.
00:44:48: Und das ist das Interessante an Menschen immer wieder, dass wir wirklich uns in Situationen so anpassen können, dass Wir es als gegeben sehen, als normal und selbstverständlich und erst wenn wir wirklich dem Ganzen entgegentreten und es verändern erst feststellen was wir eigentlich für einen ungesunden Zustand da hatten.
00:45:09: und dadurch hat sich bei Yasmin auch noch mal viel gelöst.
00:45:13: Sie hat auch sich verziehen.
00:45:17: Jetzt kann man sagen, wieso?
00:45:18: Was hat sie denn falsch gemacht?
00:45:20: Ja, sie hat nicht auf ihren Körper gehört weil bis man in diesem Funktionsmodus ist muss man schon wirklich lange da drin verharren.
00:45:28: das heißt sie hat da wirklich ja lange ausgehalten Die Arschbanken zusammen gepresst und sich durchgebissen.
00:45:38: Ihr hört, das ist alles was man dann auch als körperliche Symptome hat in unserer deutschen Sprache auch super verbunden damit.
00:45:47: Und bei ihr war eben wirklich... Sie hat viel zu lange ausgehalten und nicht gelebt.
00:45:55: Jetzt wurde langsam auch das Denken immer klarer.
00:45:59: Sie konnte viel schneller auch entscheiden, was möchte ich?
00:46:02: Was möchte ich nicht.
00:46:04: Passt das gerade?
00:46:05: Passt es nicht?
00:46:05: Passte es zu meinem oberen Kompass, also zu meinen Fixsterren?
00:46:12: Sie hat dann auf einmal spontan gesagt und sagte sich, ich habe jetzt eine Wochenende gebucht!
00:46:16: Meine Tochter ist jetzt gerade nicht zu Hause und ich hab' jetzt ne Wochenende frei.
00:46:20: Ich werde jetzt einfach mal nach Amsterdam fahren.
00:46:23: Und es ist einfach nach Amsterdam gefahren... Also sie fing an selbst die Sachen zu erkunden, mehr zu reisen was ja auch in ihrem Fickstern war.
00:46:32: Aber sie hatte auf einmal die Kapazität dafür und ihr seht wir haben jetzt bis jetzt noch gar nicht so viel gemacht außer dass wir das malen hatten, dass wir mehr Gemeinschaft integriert haben und das Essen umgestellt haben aber dadurch eben mehr Zeit gewonnen haben.
00:46:48: durch die Darmreise dann eben die Klarheit im Kopf könnt ihr schon sehen, wie viel sich dadurch verändert wenn man die richtigen Stellschrauben macht.
00:46:59: Also es hätte bei ihr auch glaube ich gar nicht soviel Sinn ergeben direkt am Anfang eine Darmreise zu machen weil der Körper noch gar nicht bereit gewesen wäre alles loszulassen und sich darauf wirklich einzulassen auf dieser mentalen Ebene.
00:47:14: Es ist schon wirklich spannend zu sehen, wie ganz kleine Sachen manchmal wirklich Riesenveränderungen bringen.
00:47:22: Aber mit einer Leichtigkeit!
00:47:23: Also hier auch... Sie sagte auch, ich habe gar nicht das Gefühl dass sich jetzt richtig krasse Sachen verändern.
00:47:32: aber es ist als hätte ich ein ganz anderes Leben und sie lebt in einem gleichen Ort, hat die gleiche Arbeit, das gleiche Kind, gleiche Umfeld.
00:47:39: also da hat sich ja jetzt alles nichts geändert.
00:47:43: Aber es sind manchmal eben diese kleinen Sachen, die sie dann eben wirklich machen.
00:47:49: Dann war das nächste Thema mit Bewegung.
00:47:53: also Sie hatte dann über Feldenkreis die Bewegungen.
00:47:55: aber bei ihr war dann dass sie sagte ich möchte eigentlich auch noch mal ein bisschen mehr mit Gewichten arbeiten und Kraftsport machen und so was.
00:48:05: Und dann hab ich gesagt, ja das ist einerseits eine gute Idee natürlich also auch ab fünfdreißig ist Kraftsports einfach wirklich wichtig für den Muske erhalt' für die Knochen.
00:48:16: Das ist auf jeden Fall ne Sache die wir Frauen nicht außer Acht lassen sollten allerdings bei Typen wie Yasmin wo es wirklich ums takt... Also ums Taktisch Ablaufende Alltagsgeschehen geht, wo wirklich es eher ums Abarbeiten geht statt ums Fließen.
00:48:40: Da würde ich erstmal mit weichen Sachen anfangen wie eben intuitive Bewegung, Embodiment, Flow-Bewegungen, Becken... Wie heißt denn das?
00:48:53: Es hat einen Namen.
00:48:55: Heißt das Juni...?
00:48:57: Juni-Joga oder irgendwie sowas, also dieses wo man das Becken bewegt in so fließenden Bewegungen.
00:49:02: Wo man viele auch durchaus erotische Bewegung mit dem Becken macht weil einfach bei uns Frauen im Becken auch die ganze Intuition sitzt.
00:49:13: Also nicht ohne Grund sagt man die Gebärmutter, sagt uns Bescheid was los ist und da sitzt unser ganzes körperliches Navigationszentrum Also alles was eben nicht über den Kopf geht, der Kopf ist ja doch auch eher recht männlich also mit Logik und Struktur in solchen Sachen.
00:49:32: Und das Intuitive kommt er aus dem Becken.
00:49:34: deswegen würde ich bei solchen Themen oder bei solchen Frauen wie jetzt Yasmin eben zeigt immer erst mal mit Becken arbeiten, anfangen bevor ich jetzt ins Krafttraining gehe.
00:49:47: Weil KraftTraining auch wieder sehr männlich ist.
00:49:49: es sind exklusive Bewegungen, es ist harte abrupte Übergänge also das alles nicht weibliches und deswegen gar keine Frage.
00:49:57: irgendwann auf jeden Fall auch Krafttrainen rein.
00:50:00: aber jetzt am Anfang erst mal vor allem Embediment also wo man intuitive Bewegung zu Musik macht oder eben Beckenbewegung dass man erstmal wieder zurück in dieses Intuitive kommt gesagt getan, das hat sie dann auch umgewandelt oder umgesetzt und siehe da.
00:50:19: Sie sagte dann nach vier wochen sagt sie sich weiß nicht.
00:50:22: vielleicht bin ich jetzt auch bekloppt?
00:50:23: Vielleicht habe Ich jetzt auch bilde mir das ein aber ich hab das Gefühl mein Mein Unterbauch ist viel flacher und nicht mehr so aufgebläht.
00:50:31: Und kann das denn sein dass nur von solchen Übungen eben sich strafft?
00:50:37: Ja Kann sein warum?
00:50:39: wir arbeiten mit der tiefen muskulatur.
00:50:41: Die Tiefenmuskulatur ist im Endeffekt die Muskulatur, die uns eben wieder zurück in unsere Form gibt.
00:50:47: Wenn wir so wie ein Hefekuchen irgendwie aufploppen dann wissen wir okay hier ist auf jeden Fall die Tiefemuskulaturen, die gestärkt werden muss was durch solche Bewegungen ganz viel gemacht wird und dann sieht man auch relativ schnell die Erfolge, die Veränderung.
00:51:06: Und das war bei Yasmin auch so.
00:51:09: Das heißt also durch diese Und das hat ihr auch richtig viel Spaß gemacht.
00:51:12: Also sie sagte dann auch, Sport ist sonst immer so ich muss jetzt Sport machen.
00:51:17: Sie sagt Jetzt ist es richtig so Ich darf Sport machen!
00:51:20: Oh wie toll ist das denn?
00:51:21: Weil sie sich richtig gefreut hat weil dass eben gerade auch Bewegung waren wo ihr Körper sich auch mit gut gefühlt hat.
00:51:28: also jeder Mensch hat eine unterschiedliche Art zu zeigen dass man auf dem richtigen oder falschen Weg ist und bei ihr war dieses keine Lust haben antriebslos werden, dann war immer ganz klar okay das es passt jetzt gerade nicht zu ihrem inneren Kompass.
00:51:45: Wenn die Freude kam, dann wussten wir ok wir sind offen richtigen Weg.
00:51:50: und das gleiche war jetzt grade eben mit diesem Beckenboden oder mit dem Beckenübung dass sie da richtig Spaß dran hatte hat sich dann auch sogar sehr weibliche Sachen angezogen.
00:52:01: also statt eben Trainingsanzug Ja, mit einem eingeschnürten Bustier und einer engen Leggins.
00:52:10: Wo ja auch alles er gepresst wird hat sie Negligé angezogen und hat mit diesem Negligés ihren Sport gemacht.
00:52:19: Und da seht ihr... Manchmal sind es die ganz kleinen Sachen, die es wieder verändern.
00:52:24: also nur dass sie eben nicht sich in diese Sportsachen gezwängt hat Sondern eben in einem sexy Negligée ihre Bewegung gemacht hat wurde auf einmal auch ihre weibliche energie einfach noch mal viel mehr aktiviert.
00:52:39: und sie sagte dann friedrik ich ziehe mich jetzt auf einmal tagsüber ganz anders an Ich trage viel lieber richtig feminine Kleidung Und hat das gefühlt dass mir das einfach unendlich viel energie gibt.
00:52:53: Und warum?
00:52:54: Weil eine frau in ihrer weiblichen energie sein sollte.
00:52:58: Jetzt kann man eigentlich schon sagen es ist schon oft auch ein Thema in Beziehung, wenn jetzt aber jemand eine Beziehungen nicht hat.
00:53:05: Dann ist natürlich das wir gucken müssen, woher kannst du deine weibliche Energie haben?
00:53:09: Vor allen Dingen bei Alleinerziehend mit Vollzeitjob es wirklich auch eine schwere Sache immer in der weiblichen Energie zu sein weil wir brauchen Struktur, wir brauchen Logik Wir brauchen klare Abläufe was alles männliche Energie ist und wir müssen männliche und weiblich energie eben gemeinsam Also zusammen in einer Person abdecken, weil es ja eben dann bei Allianz Hint nur diesen einen Elternteil gibt.
00:53:36: Bedeutet Es ist für eine Frau unglaublich schwer Dann in ihre Weiblichkeit zurückzukommen weil weiblichkeit ist eben auch flow bedeutet Es ist nicht nach der urzeit es ist nicht strukturiert Es ist Nicht vorhersehbar das ist alles nicht planbar und dafür braucht man einfach viel kapazität wenn man Oder was heißt viel?
00:53:57: Aber man braucht eine extra Kapazität, wenn man eben mit dieser Weiblichkeit arbeitet oder wenn man in diese weibliche Energie geht.
00:54:04: Weil sie ein bisschen fliegender ist.
00:54:08: also na es ist ja ich sage vergleich das immer mit einem Baum der Mann ist eben Wurzel und Stamm Und die Frau isst die Baumkrone und es ist eben sehr flatterig es weht durch den Wind Es geht eben mit es ist sehr dynamisch Ja, es wird eins mit dem Außen.
00:54:26: So wie der Baum eben mit dem Wind dann eben eins wird in der Baumkrone so wird eben auch die Frau mit ihrem Umfeld einfach eins und da kann sie eben schon manchmal sein dass man eigentlich gerade auslaufen wollte und dann auf einmal aber eben einmal nach rechts und noch links und nochmal nach hinten und nach vorne gegangen ist bis man dann geradeaus gelaufen ist strukturierten tagen natürlich ein bisschen schwierig umzusetzen weil die zeitkapazität einfach fehlt und auch manchmal eben die energie und die lust.
00:54:59: aber nur dadurch dass sie ihre übungen gemacht hat mit diesem negligee kam wurde diese energie aktiviert.
00:55:09: und dann war auch das thema Berührung.
00:55:14: wo sie sagt war es fehlen mir irgendwie berührungen, wo ich gesagt habe fange erst mal an dich selbst zu berühren.
00:55:19: Um erstmal wieder den zugang zu dir auch zu finden.
00:55:22: das heißt eben eine hausaufgabe war dann eben auch sich Zeit zu nehmen sich einfach zu streichen zu kraulen.
00:55:27: Das macht etwas mit unserem gehören probiert das mal aus abends Einfach der coach zu liegen und sich selbst zu kraweln.
00:55:33: am arm ist ein ganz anderes gefühl als wenn jemand anders uns krault und macht auch mit uns selbst etwas ganz anderes als wenn eben noch eine andere Person involviert ist.
00:55:47: Ist auf jeden Fall sehr, sehr hilfreich Und das hat sie eben gemacht und merkte aber eben dass dadurch dass sie jetzt mehr in dieser Weiblichkeit war Auch mehr Energie hatte weil solange ich immer in die andere energie rüber springen muss also sei es der mann in die weibliche oder Frau in die männliche, das kostet uns mehr Kraft weil wir müssen uns zusammenreißen und eine Form pressen wo wir eigentlich gar nicht hingehören.
00:56:12: Und wenn ich aber eben im meiner Ursprungsenergie bin dann brauche ich mich nicht reinpressen und kann loslassen und habe wiederum mehr Energie auf anderen Ebenen.
00:56:23: also ihr seht es sind viele kleine Sachen die zusammenhängen die dann hinterher aber das große und ganze einfach wieder abspiegeln oder präsentieren.
00:56:34: und das war bei jasmine eben auch Am Ende unserer Reise, also das ging dann eben jetzt, jetzt sind wir so bei knapp vier Monaten die jetzt dann vergangen waren wo wir das Ganze eben auch etabliert haben.
00:56:46: Also wir brauchen nun mal auch eine gewisse Zeit bis wir gewisse Rituale umsetzen.
00:56:51: aber wir hatten ja schon mit der Gemeinschaft, wir hatten das Reisen Wir hatten einen neuen Zugang zu sich selbst, dass wir die Bewegung angefangen haben mehr zu integrieren und wir haben die Energie Zufuhr verändert durch das Essen.
00:57:08: Wir haben alte Sachen ausgeleitet durch die Darmreise Also wir haben schon ganz viel gemacht, wir haben das Kreative wieder mit eingeladen indem sie eben gemalt hat wieder Dadurch eben auch alte Glaubenssätze und alte Traumata abgelöst Und Genau am Ende war jetzt dann also die vom Ende vierter, also fünfter sechster Monat sozusagen waren dann eigentlich nochmal die Zeit wo wir das wirklich etabliert haben.
00:57:41: Wo ich von neben ihr stehend oder auch manchmal vor ihr stehn auf die hintere Position gerückt bin.
00:57:50: Das heißt ich bin wieder in den Hintergrund gegangen und sie hat geführt, sie hat geleitet, ist ihren eigenen Weg gegangen und hat nur zwischendurch immer wieder mal noch einmal gefragt Wie ist es, wie siehst du das?
00:58:05: Also nochmal kurz.
00:58:08: Ja wenn sozusagen ich bin wieder auf den Beifahrersitz oder eben hinten ins Auto gegangen und Sie konnte eben mit mir reden aber ich hatte keinen Zugang mehr zu irgendwas Und war dann eben wirklich nur noch ja im Backup unterwegs.
00:58:24: natürlich hatten wir unsere Jede Woche unsere Stunden wie Feldenkreis oder wir haben auch noch mal dann mit den Faszien gearbeitet, um eben auch nochmal die gespeicherten Situationen aus dem Faszin zu holen.
00:58:38: Und klar, unsere Coaching-Einheiten hatten wir auch.
00:58:44: aber es war eben schon viel weniger wo sie mich gesucht hat weil sie sagte nein ich weiß jetzt gerade wo ich her muss und ich sehe jetzt grade was ich machen möchte und sowas.
00:58:57: Gegen Ende des fünften Monats war da nochmal eine schöne Sache, nämlich sie sagt dann, weißt du ich möchte einfach gerne was ganz Neues lernen.
00:59:07: Ich möchte etwas richtig von Null noch mal neu irgendwie lernen!
00:59:12: Ich habe Bock darauf... Was könnte es denn sein?
00:59:15: Und sie ist dann eben alles so durchgegangen, was sie gerne machen wollen würde.
00:59:18: und als Kind wollte sie immer ein Töpferkurs machen.
00:59:21: mit einer Töpferplatte durfte das aber nicht und hat dann sich eben für ein Töpferkurs angemeldet.
00:59:28: Und hat dann aber festgestellt, dass es richtig schön ist wenn man das vielleicht mit jemandem anderen noch machen könnte und hat angefangen in ihrer Gemeinschaft in dieser Neubausiedlung eben andere zu fragen und mit denen das dann zusammenzumachen.
00:59:43: Da sagte sie blühe ich richtig auf wenn ich neue Sachen mit meiner Gemeinsschaft erkunden kann.
00:59:51: So haben die angefangen sich selbst Sachen beizubringen und haben wie eine kleine Gemeinschaft gebildet, dass eben jeder mit seinem Wissen dahin kam.
01:00:00: Und hat es den anderen beigebracht.
01:00:02: Der eine konnte Pole Dance der andere eben schneidern also nähen.
01:00:09: Eine Dame konnte ganz viel Marmelade richtig gut kochen und war da super kreativ drin.
01:00:16: Ja auf einmal ist einer Eigendynamik daraus entstanden, dass sie einfach nur bei den Nachbarn vorbeigegangen ist und hat Hallo gesagt.
01:00:25: Und mit einem Stück Kuchen ist sie einfach dahin gekommen.
01:00:28: Das ist dann daraus ge- entstanden.
01:00:30: Manchmal brauchen Dinge auch nur in kleinen Anstupser und es wird dann eben immer mehr wie so eine Leibwine aber im positiven Sinne das eben sich das dann einfach auch selbst ja immer größer bildet beziehungsweise eben ich komme jetzt auf das Wort gerade nicht dass etwas sich dann so verselbstständig, das es aus einem kleinen Sandkorn hinterher eine richtig große fette Kugel geworden ist.
01:00:59: Und genau das hatten wir hier eben auch und das hat sie wahnsinnig berührt weil bis dato hatte sie immer das Gefühl, Sie hätte keinen Einfluss auf das Leben und hat aber festgestellt, dass sie so viel mehr Einflüss hat auf alles, auf ihr Umfeld und also dass sie eben auch eine starke Wichtigkeit hat.
01:01:19: Auch das war was, was vollkommen weg war.
01:01:22: Weil im Job war immer ja gut wenn sie eben ihre Arbeit nicht machen dann werden sie ausgetauscht und zu Hause war auch ja sehr funktioniert und klar war sie für ihr Kind auch wichtig aber es hat sie nicht so erfüllt dass sie jetzt das Gefühl hatte Sie ist wirklich extrem wichtig und ein Teil von einer Gemeinschaft Und das ging eben da wirklich Ja, dass sich dieses Ganze eben so versebstständigt hat und sie aber der Initiator war Und das hat ihr nochmal extrem viel Selbstbewusstsein gegeben und dadurch wiederum hat sich ergeben, dass sie gelernt hat Grenzen zu setzen.
01:02:00: Weil das war noch mal ein anderes Thema auch was wir in der Zeit entdeckt haben nämlich das People-Pleasing Das Sie für sich immer meinte sie müsste auch zu einem Jahr und Arm sagen wenn man sie fragt vor allen Dingen auf der Arbeit immer wieder dann nochmal ach können sie noch eine extra Stunde machen?
01:02:14: Können sie dies?
01:02:15: Könnten die eben da?
01:02:16: Könn' sie jenes?
01:02:17: Und sie immer nur ja gesagt hat?
01:02:19: und dann aber eben durch dieses Selbstbewusstsein, weil sie gemerkt hat okay Sie kann selbst was in Bewegung setzen.
01:02:26: Hat ihr so einen Auftrieb gegeben?
01:02:29: Dass sie auf einmal angefangen hat von sich aus ohne dass wir das groß thematisiert haben Grenzen zu setzen und zu sagen nein stopp bis hierhin und nicht weiter.
01:02:40: Ich möchte das so nicht oder ich möchte dies und dies oder nein ich stehe da und dazu Da.
01:02:46: seht ihr, dass manchmal die Sachen gar nicht auf den ersten Blick zusammen gehören.
01:02:51: Und wenn man sich dann doch mal das ganze Bild anguckt und ein bisschen weiter raussuhen sieht man ja... Das eine gehört absolut zu dem anderen auch wenn es auf einen ersten Blick überhaupt nicht so aussieht.
01:03:04: Wie ist es jetzt weitergegangen?
01:03:06: Also sie hat inzwischen trotzdem ihren Job gekündigt und ihr werdet es nicht glauben.
01:03:11: Sie hat zwar einen Teilzeitjob noch immer in einem anderen Büro Aber sie gibt jetzt Tippverkurse.
01:03:21: Und Sie sind auch weggezogen, Sie sind aus dem Westen von Deutschland an die Nordsee gezogen.
01:03:28: Sie wollte in einem Teil Deutschlands leben wo sie immer das Gefühl hat dass sie im Urlaub ist, wo sie zwischendurch eben auch ans Meer gehen kann und das hat sie auch gemacht.
01:03:41: Also es ist dann doch noch mal eine richtig krasse Veränderung entstanden.
01:03:46: Und sie ist jetzt in einem Dorf, wo... Es ist nicht wirklich eine Kommune aber was ein bisschen auf Kommunenstruktur aufgebaut ist und das passt natürlich wunderbar zu dem Wunsch von Gemeinschaft.
01:04:04: also jeder hat sein eigenes Haus und so.
01:04:06: Aber es gibt eben Teile die zusammen benutzt werden.
01:04:11: Ja, es gibt dann eben wie so ein Forum wo getauscht wird oder ne?
01:04:16: Wo eben dann jemand fragt ich brauche das und dass wer hat das.
01:04:19: Und dann wird eben ja zum Beispiel Grätschaften werden geteilt und da gibt's eben auch Ernten.
01:04:29: wenn jemand irgendwie zu viel von einer Ernte hat dann stellt er es da rein Dann können andere sich das abholen.
01:04:34: also wirklich dieses Gemeinschaftsleben einfach nochmal mehr stattfindet Und klar, im Dorf zu leben oder in einer Stadt.
01:04:41: Das macht auch nochmal einen Riesenunterschied Auch fürs Nervensystem und ja seitdem fühlt sie sich extrem lebendig.
01:04:52: Ich würde euch gerne ein Vorher-Nachherbild zeigen weil es wirklich auch krass ist zu sehen was für eine visuelle Veränderung Yasmin jetzt dadurch auch erlebt hat Von vorher wirklich einem sehr Leblosen, von einer sehr leblosen Körperhülle zu etwas Extremstrahlenes schon fast wie eine kleine Elfe oder Fee.
01:05:20: Also es macht mir Gänsehaut diese Veränderungen immer wieder zu sehen, bei Menschen einstrahlen.
01:05:26: Die ganze Haut hat diesen, wie man so schön sagt, Glow-Effekt.
01:05:30: die Augen sind ganz hell leuchtend, ganz weit offen.
01:05:35: also wirklich eine Veränderung von hundred ochzig Grad.
01:05:40: und genau darum geht es dass wir Menschen wieder zurück in ein lebendiges Leben kommen wieder zu unserem lebendigen Leben und dass wir unsere Farbe wiederfinden.
01:05:52: Es ist in der heutigen Zeit leider so normal geworden zu funktionieren, dabei bedarf es manchmal gar nicht so viel um sich wieder lebendig zu fühlen wenn es die richtigen Stellschrauben sind.
01:06:06: und diese Stellschraum können einfach einen mega großen Effekt haben.
01:06:12: und obwohl wir damit angefangen haben das sie eben auf gar keinen Fall ihren Job und ihren Wohnort ändern wollte.
01:06:19: Und das war auch überhaupt nicht geplant oder vorhersehbar, also das hat sich einfach selbst daraus dann entwickelt.
01:06:26: Hat sie aber ja wirklich eine komplett radikale Lebensveränderung durchgezogen?
01:06:31: Aber ohne dass es... Natürlich ist das anstrengend, aber nicht, dass sie irgendwie jemals gesagt hat, boah nein ich weiß gar nicht wie ich das schaffen soll und nein, das geht überhaupt nicht, sondern es ging dann im Flow!
01:06:45: weil es war der richtige Weg.
01:06:47: Sobald wir auf unserem Weg sind, wird alles extrem leicht und da könnt ihr immer auch als Indiz sehen wenn euch der Alltag schwer fällt dann wisst ihr ihr seid auf dem falschen Weg.
01:07:01: und ja vielleicht konnte ich dich da auch ein bisschen inspirieren nochmal bei dir zu schauen.
01:07:07: wo ist dein wundere Weg zurück ins?
01:07:10: also wo ist deinen weg zurück ins bunte leben?
01:07:15: Wenn du magst, folgt mir gerne auf Instagram auf der Schüke Methode oder vielleicht magst du kommentieren.
01:07:23: Mal schreiben wie sind denn deine Erfahrungen?
01:07:26: und ich freue mich aufs nächste mal wenn es wieder heißt zurück ins bunte Leben!
01:07:32: Bis dahin alles Liebe alles Gute eure Friederike.
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